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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Asyl: Europa muss Flüchtlingsproblem lösen

18.11.2015

Wildeshausen Die Flüchtlingssituation bewegt viele Menschen – auch im Landkreis Oldenburg. Die Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Wildeshausen begegnen ihnen jeden Tag. Ihre Sporthalle, die Widukindhalle, wird derzeit von Menschen aus Krisengebieten bewohnt.

In der Aula der BBS fand eine Podiumsdiskussion mit den Schülern statt. Mit dabei: die Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen (CDU) und Susanne Mittag (SPD), Landtagsmitglied Belit Onay (Grüne), Kreis-Sozialdezernent Bodo Bode, Hattens Bürgermeister Christian Pundt und der ehrenamtliche Helfer aus Harpstedt, Udo Maier, schilderten die Situation aus ihrer Perspektive.

In der Diskussion forderten die Schüler vor allem Antworten von den Bundes- und Landespolitikern. Sie wollten wissen, was die EU tun könne, um die Flüchtlingssituation zu entschärfen. „Wir brauchen ein gemeinsames europäisches Recht“, sagte Grotelüschen. Außerdem ist sie dafür, die Außengrenzen der EU besser zu sichern.

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„Das System um das Dublin-Abkommen ist zusammengebrochen. Kurzfristig brauchen wir Hotspots in Griechenland und Italien, langfristig müssen alle EU-Länder Flüchtlinge aufnehmen“, ergänzte Mittag.

Sie sieht aber auch Russland und die USA in der Verantwortung. „Wir müssen durch Diplomatie den Druck aufrechterhalten, um für mehr Frieden zu sorgen“, sagte sie. Ohne die Situation in den Herkunftsländern in den Griff zu bekommen, sei die Flüchtlingssituation in Deutschland und der EU nicht zu lösen.

Dass die Situation in den Herkunftsländern so schwierig sei, liege auch an der Politik der westlichen Staaten, ist sich Udo Maier sicher. Diese Verantwortung nannte er als ein Motiv für seine ehrenamtliche Hilfe den Flüchtlingen gegenüber.

Onay forderte konkret von der EU: „Die Kontingente müssen geöffnet werden, damit Flüchtlinge legal, zum Beispiel aus der Türkei, nach Deutschland reisen können, ohne sich in Lebensgefahr zu begeben.“

Aber nicht nur Politik auf internationaler Ebene kam zur Sprache. Die Schüler interessierte auch, wie lange ihre Sporthalle noch gesperrt bleibt. „Wir wissen es nicht“, antwortete Bode. Der Landkreis suche nach Alternativen. Auch gebe es Bemühungen, die Zahl der Flüchtlinge in Wildeshausen zu reduzieren.

Die Betreuung der Flüchtlinge, sowohl in den Notunterkünften als auch in den dezentralen Wohnungen, sei ohne die ehrenamtlichen Helfer nicht möglich. „Das würden wir nicht schaffen. Die Basis können wir stellen: Wohnraum. Aber die Hilfe vor Ort leisten Ehrenamtliche“, sagte Christian Pundt.

Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass die ehrenamtlichen Helfer entlastet werden müssten, damit die Integration von Flüchtlingen gelingen könne.

Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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