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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Vortragsreihe: Feldpost erzählt Wildeshauser Geschichte

15.01.2015

Wildeshausen Der Bürger- und Geschichtsverein Wildeshausen setzt die Vortragsreihe „Geschichte im Rathaus“ am Dienstag, 20. Januar, um 20 Uhr im Rathaussaal fort. Peter Heinken wird über Wildeshauser Feldpostbriefe des Ersten Weltkriegs berichten, in denen das Miterleben und die Wahrnehmung des Krieges in Wildeshausen deutlich werden. Der Titel seines Vortags lautet: „Könnte dem Durcheinander nicht Einhalt geboten werden? Wildeshauser Feldpostbriefe 1914-1918“.

Während des Ersten Weltkrieges wurden nach Angaben von Heinken 28,7 Milliarden Feldpostsendungen verschickt: 6,8 Millionen täglich von der Front an die Heimat und 9,9 Millionen in umgekehrte Richtung. Die Feldpost sei zum wichtigsten Kommunikationsmittel zwischen Front und Heimat geworden. Deswegen seien die Sendungen von Historikern als wichtige Quelle anerkannt.

Feldpostsendungen hätten aber auch der Zensur von Militärbehörden unterlegen, weil der Inhalt wichtige Rückschlüsse auf die Stimmung in der Kriegsgesellschaft zuließe.

Der Vortrag geht nicht nur diesen Problemen nach, sondern stellt auch Feldpostbriefe vor, die dem Bürger- und Geschichtsverein von Wildeshauser Familien übergeben wurden. Diese Briefe lenken den Blick darauf, wie Menschen aus Wildeshausen den Krieg an der Front und in der Heimat erlebten und wahrnahmen.

Peter Heinken war bis 2010 Lehrer an der Grundschule Dötlingen. Als Mitautor der 1999 erschienenen Ortschronik von Wildeshausen bearbeitete er den Zeitraum von 1914 bis 1945. Er engagiert sich im Vorstand des Bürger- und Geschichtsvereins besonders für Dokumentationen aus der Zeit des 20. Jahrhunderts.

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