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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Cdu: Flammender Appell an eigene Fraktion

28.01.2011

WILDESHAUSEN Im November hatte der bisherige Vorsitzende Michael Steinhoff den Kontakt zu Wolfgang Sasse aufgenommen, beide sind ehemalige Bundeswehrsoldaten. Nach etwas Bedenkzeit und dem „Sortieren meines sportlichen Lebens“ habe er einfach positiv gedacht und zugesagt, so Sasse auf der Mitgliederversammlung. Er hatte das Amt bereits einmal von 1984 bis 1985 für eineinhalb Jahre inne. Nachfolger war seinerzeit Uwe Leinemann gewesen. Damals gehörte Sasse in drei Wahlperioden dem Rat an. Es ging um Themen wie Kreissitzverlegung und den Umzug der CDU-Geschäftsstelle an den heutigen Standort an der Westerstraße.

Dem Vorstand des Wildeshauser CDU-Stadtverbands gehören weiter an: als stellvertretende Vorsitzenden Dr. Volker Pickart (in Abwesenheit gewählt) und Maren Goedeke, Schatzmeister Rolf-Lothar Klawonn sowie als Beisitzer Stefan Brors, Marianne Gerdes, Anne Grafe, Uwe Leinemann, Werner Nagel, Christa Plate und Hans-Henning Sturm. Als Beisitzer kandidierten nicht wieder Manfred Rollié, Ralf Möllmann, Markus Leeferink und Jan-Peter Wichmann.

Die Mitgliederzahlen der Wildeshauser CDU gehen zurück, berichtete Schatzmeister Rolf-Lothar Klawonn. Aktuell seien es 188. Allein drei Mitglieder haben die Partei seit Ende 2010 verlassen. Zum Vergleich nannte der Schatzmeister die Zahl von 2007: Da waren es 227 Mitglieder. Als Klawonn Anfang der achtziger Jahre das Schatzmeisteramt übernahm, waren es 270 gewesen.

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Nur wenige von ihnen waren unter den 30 Christdemokraten bei der Mitgliederversammlung am Mittwochabend in der Gaststätte Wolters. Gleichwohl hat der bisherige Vorsitzende des CDU-Stadtverbands, Michael Steinhoff, nachdrücklich an die Mitglieder der CDU-Fraktion im Wildeshauser Stadtrat appelliert, „es sich wirklich zu überlegen“, ob sie nicht doch noch einmal bei der Kommunalwahl 2011 antreten wollen, „für ihre CDU, ihre Überzeugung, ihr Wissen“. Steinhoff wertete die Kandidatur auch als Zeichen, dass sich die Ratsmitglieder nicht durch die schwierige Arbeit der vergangenen Jahre entmutigen ließen.

Hintergrund des Aufrufs: Von den aktuell 14 Ratsmitgliedern der CDU wollen derzeit viele offenbar nicht wieder antreten. Zuletzt hatten mit Helmut Rang und Uwe Dekker zwei CDU-Politiker ihr Mandat bereits aufgegeben. „Es kann nicht sein, dass irgendwann kein Unternehmer mehr im Rat ist“, sorgte sich Steinhoff.

Die Verhältnisse in der Wildeshauser Politik bezeichnete er als „ewige Geschichte“. Besonders kritisierte er das Verhalten der UWG, „die nur dagegen wettert“. Unberechtigte Vorwürfe würden stets und ständig wiederholt. „Ich bewundere unsere Ratsmitglieder, dass sie alles so ertragen und dass sie trotzdem nach vorne sehen.“ Traurig sei, dass der Bürgermeister nur der Bürgermeister für einige sei und nicht für die Mehrheit. Steinhoff sagte auch, dass es „ein wenig besser im Umgang“ geworden sei.

Er lobte Uwe Leinemann, der sich beim Neubau des Hallenbades sehr aktiv informiert habe, auch in Gesprächen in Hannover (die NWZ  berichtete). Dagegen gebe es auf der anderen Seite im Rathaussaal einen Vierertisch (gemeint war die UWG), „die sind gegen alles, auch gegen gute Vorschläge. „Seltsamerweise gefällt das vielen Bürgern in unserer Stadt. Sehen die Wähler das nicht?“, so Steinhoff. Gleichwohl lasse sich die CDU den Schneid nicht abkaufen. „Es kommen bessere Zeiten, aber wir müssen durch das Tal durch“, so Steinhoff.

Als bedauerlich wertete er die Geschehnisse um Astrid Grotelüschen. Nach der Freude über das Direktmandat sei der schnelle Fortgang von Grotelüschen aus Berlin ein „schwerer Aderlass“ gewesen.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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