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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kommunalwahl: Frischer Wind für Urnengang

01.09.2016

Wildeshausen Warum wählen gehen? Diese Frage stellen sich dieser Tage bestimmt viele Bürger angesichts der Kommunalwahl am 11. September. Bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2011 lag die Wahlbeteiligung im Oldenburger Land bei 52 Prozent – somit gab nur etwa jeder zweite seine Stimme ab.

„Die niedrigste Wahlbeteiligung gibt es bei den jungen Wählern, dabei ist das Wahlrecht so wichtig“, betonte Gerhard Albers, Schulleiter der Berufsbildenden Schulen in Wildeshausen, die Relevanz der Wahlen vor mehr als 200 Schülern. Diese hatten sich am Mittwochvormittag in der Aula eingefunden, um junge Politiker aus Wildeshausen und Harpstedt kennenzulernen.

Drei Parteien vertreten

Ziel des Projektes „Geh wählen“ sollte sein, der Politikverdrossenheit der jungen Wähler entgegenzuwirken. Argumente, zur Wahl zu gehen, brachten die Wildeshauser Kandidaten Mence Acar (CDU), Matthias Kluck (SPD) und Arne Peters (FDP) sowie die drei jungen SPD-Kandidaten in Harpstedt, Mayra Timmermann, Merjem Hodzic und Daniel Helms, vor. Organisiert wurde der Dialog zwischen jungen Kandidaten und jungen Wählern von den Schülern des dritten Ausbildungsjahres zu Verwaltungsfachangestellten der BBS unter der Leitung von Lehrerin Barbara Assmann-Meivers.

Rückmeldung zur Veranstaltung

Ein klares Bekenntnis, ob die Schüler zur Wahl gehen oder nicht, sollten sie am Ende der Podiumsdiskussion abgeben. Mit Aufklebern sollte signalisiert werden, ob gewählt wird.

Die meisten Aufkleber landeten auf der Seite „Ich gehe wählen“. Die Organisatoren hoffen, dass ihre Podiumsdiskussion die Relevanz des Urnengangs verdeutlich hat.

„Jede Stimme kann etwas verändern, die Kommunalwahl betrifft euch und die Themen direkt vor der Haustür“, mahnte beispielsweise die 25-Jährige Mence Acar an. Alle jungen Kandidaten waren sich einig, dass sowohl in Harpstedt als auch in Wildeshausen nur etwas für junge Menschen bewegt werden kann, wenn junge Menschen die Jung-Kandidaten wählen. „Es ist wichtig, dass ihr uns junge Kandidaten unterstützt, damit wir etwas für euch verändern können“, forderte Student Arne Peters.

An frischen Ideen mangelte es den Jung-Politikern nicht: Schwimmbad-Sanierung, Internetausbau, die Schaffung von Ausbildungsplätzen vor der Tür, ein Jugendparlament in Harpstedt, Grillplätze oder ein Party-Bus waren nur einige Ideen der Kandidaten.

Wie sie die Ideen gegenüber den „alten Hasen“ durchsetzten möchten, fragte eine Schülerin. „Durch euch. Denn mit eurer Unterstützung haben wir eine viel stabilere Gesprächsbasis“, antwortete Matthias Kluck. „Wir müssen mit unseren Ideen überzeugen“, erklärte FDP-Politiker Peters.

Um Jugendliche und junge Erwachsene überhaupt zu erreichen, sind sowohl CDU als auch SPD und FDP mittlerweile online. Auf Facebook und der Internetseite der Parteien könne man sich jederzeit über das Wahlprogramm und die Standpunkte der Kandidaten informieren. „Mir ist das persönliche Gespräch am wichtigsten, ihr könnt mich jederzeit ansprechen“, sagte Mayra Timmermann. „Traut euch und fragt einfach“, gab Merjem Hodzic dem jungen Publikum mit auf den Weg.

Sprachrohr der Jugend

Mit der direkten Kommunikation zu den Wählern warben auch die anderen vier Kandidaten, beispielsweise über die Wahlstände, direkte Hausbesuche oder den Besuch von Ratssitzungen.

Alle sechs Kandidaten waren sich einig, dass sie das Sprachrohr für die Jugend sein wollen. „Wer nicht wählen geht, darf sich später auch nicht beklagen“ – diesen Leitspruch des Podiums bestätigten alle sechs Kandidaten.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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