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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

SERIE: Für den HSV im Zug bis nach Madrid

14.10.2006

HUDE HUDE - Horst Siemers ist nicht bloß Fußballfan, er trägt die HSV-Raute förmlich im Herzen: Einst brauste er gar zusammen mit seiner Ehefrau per Zug zum Bernabeu-Stadion in Madrid, um seinem Verein im Endspiel des Europapokals der Landesmeister gegen Nottingham Forest (0:1) die Daumen zu drücken. Das war 1980, genau in dem Jahr, als der heute 46-Jährige, der kurioserweise auch Sympathien für die Grün-Weißen aus Bremen hegt, gen Hude zog, um sich im Immobiliengeschäft seines Großvaters zu bewähren. Zuvor hatte Horst Siemers, der seine ersten 20 Lebensjahre in Wüsting verbracht hatte, eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert und einige Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Seit 1983 ist Siemers, der zusätzlich noch eine Ausbildung zum Immobilienfachwirt in der Tasche hat, nun selbstständig. „Für mich ist das ein Traumberuf, weil ich Menschen mit einem Grundbedürfnis versorgen darf, nämlich mit Wohnraum.“ Sein Wissensdrang war damit jedoch noch nicht gestillt:

Seit fünf Jahren darf sich Horst Siemers, der verheiratet und Vater dreier Kinder ist, nun auch Diplom-Sachverständiger (DIA) für Haus- und Grundbesitz nennen.

An Politik sei er eigentlich schon immer interessiert gewesen, sagt Siemers, „spätestens seit ich 15 bin“. 1986 trat er in die CDU ein und zog zehn Jahre später in den Huder Gemeinderat ein. Zunächst fungierte er hierbei als Fraktionsvorsitzender seiner Partei, seit 1998 hat er das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters inne. Nun wurde er nicht nur als Ratsmitglied wiedergewählt, erstmals zieht Horst Siemers auch in den Kreistag ein: „Mein gutes Wahlergebnis bedeutet für mich Ansporn und Verantwortung zugleich.“ In seiner Freizeit geht der passionierte Jäger gern in die Natur. „In der Stadt könnte ich niemals glücklich sein“, weiß er.

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Ein neues Gesicht im Huder Gemeinderat ist Anke Schröder. Nachdem sie 2001 der FDP beigetreten und damals noch knapp bei den Wahlen gescheitert war, zieht die verheiratete Mutter von zwei Töchtern nun erstmals in den Rat ein. Die 58-Jährige arbeitet seit 40 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Kirchkimmer Ziegelei, derzeit ist sie als Sekretärin tätig.

Ihren politischen Schwerpunkt möchte Anke Schröder, die privat gern Rad fährt und schwimmt, als Ratsfrau auf die Themen ländlicher Raum und Umwelt legen. Seit einiger Zeit ist die gelernte Rechtsanwaltsgehilfin und gebürtige Kirchkimmerin sowohl stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende als auch stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende ihrer Partei.

„Ärzte haben viele Einblicke in Lebensbereiche, die es einfach nahe legen, in die Politik zu gehen“, findet Dr. Jürgen Onken. Der Kinderarzt, der gebürtig aus Hamburg stammt, aber in Hude aufgewachsen ist, trat 1973 in die SPD ein, weil er sich mit der Friedenspolitik von Willy Brandt identifizierte. 1991 wurde er bei seiner ersten Kandidatur für den Gemeinderat gleich auf Anhieb gewählt und ist seitdem ständig dort vertreten. Zwischendurch war er auch eine Zeit lang Fraktionsvorsitzender: „Aber der Arbeitsaufwand war mit der Führung einer Praxis nicht vereinbar.“

Doch auch aus der „zweiten Reihe“ möchte Onken politische Akzente setzen: „Die soziale Gerechtigkeit ist für mich sehr wichtig.“ Deshalb wolle er Ansprechpartner für die „großen und kleinen Sorgen der Bürger“ sein, sagt der 62-Jährige, der einst in Hamburg und Bremen Medizin studiert hat. Privat geht der begeisterte Fotograf gern auf Reisen in ferne Länder. Seine jüngste Reise führte den „Weltenbummler“ nach Togo, wo er der Eröffnung des mit Huder Hilfe errichteten Aids-Waisenhauses „Frieda“ beiwohnte. Auch in der Politik will sich Onken weiter für Kinder einsetzen. Ein Ziel sei es, den Erzieherjob aufzuwerten.

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