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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Für Familien in Wardenburg ein teures Wohnen

17.03.2015
Betrifft: „Kosten für Angebot nicht alle tragen lassen“, NWZ  vom 14. März (Jahreshauptversammlung der SPD)

Nachdem sich besonders die SPD in Wardenburg in der Vergangenheit – die NWZ  berichtete dankenswerter Weise ausführlich – wiederholt in Sachen kostenlose Kinderbetreuung blamiert hatte, hat die Ankündigung am 10. des Monats unter Umständen bei einigen zarte Hoffnung an einem Sinneswandel aufkommen lassen: Nichts dergleichen, wie wir lesen müssen!

Der Genosse Brammer macht vielmehr mit Sonnenberg, Kose und Co. gemeinsame Sache, indem er das in Geheimschrift verfasste Kleingedruckte aus dem Wahlversprechen zum Besten gibt: Kostenfreiheit „als letzter Schritt“ und „grundsätzlich“ (Ausnahme gilt v.a. in Wardenburg) angestrebte (!) Beitragsfreiheit.

Spezialität der Koses ist weiterhin die gelebte „Solidarität“ mit den Notdienstopfern! Zwar mag es Eltern geben, die wegen ihres Einkommens nicht auf Beitragsfreiheit beim Notdienst angewiesen sind. Möglicherweise sind dies nun auch noch jene, die sich sprachlich, argumentativ besser artikulieren können als andere, und dies dann auch für diejenigen tun, die das nicht so können, aber auf Hilfe angewiesen sind. Für diesen Einsatz sollte das Gemeinwesen dankbar sein, statt diesen Menschen böswillig Eigennutz zu unterstellen (...).

Ulrich Herzog
Hundsmühlen

Die Gemeinde Wardenburg hat die Kindergartengebühren drastisch erhöht, teilweise um 50 Prozent. In der Ferienzeit werden zusätzlich Notdienstgebühren in Höhe von 460€ Euro für 13 Werktage verlangt.

Verwaltung/CDU/SPD/ begründen ihre Beschlüsse mit den Hinweisen, im Vergleich zu anderen Kommunen seien es „durchschnittliche Gebühren“, das Angebot in den Kigas sei „hochwertig“ und die Kindergartenleiterinnen hätten die Notdienstgebühr „gut begründet“ (...)

Das qualitative Angebot in den Kigas wird nicht bestimmt durch die Höhe der Gebühren, sondern durch landesgesetzgeberische Vorgaben. Die Verantwortlichkeit über die Gebührenhöhe liegt nicht bei den Leiterinnen oder gar Erzieherinnen der Kigas, sondern bei den Parteien.

Völlig grotesk ist das Argument, die Gemeinde habe bereits 2,6 Mio. Euro Aufwand für den Kigabereich, deshalb könne haushaltspolitisch ein Verzicht auf die Notdienstgebühren nicht erfolgen. Es geht um eine Summe von 6000 bis 8000 Euro pro Jahr!

Wie kann es sein, dass Großenkneten eine Ferienbetreuung für 7 Euro pro Tag anbietet, Wardenburg aber künftig 35 Euro fordert? Warum soll erst 2017 über die Kindergartengebühren neu nachgedacht werden? Dies ist doch keine Hilfe für die jetzigen Eltern! Warum stehen für Gespräche zum Thema lediglich FDP, FWG und Grüne der Elternschaft zur Verfügung, die sich lobenswert um die Betroffenen „kümmern“?

Die aktuelle Kindergartengebühr kann in dieser Höhe nicht bleiben. Es ist offensichtlich sehr teuer, einen besonderen Geschmack zu haben und in Wardenburg zu wohnen – dies gilt besonders für Familien mit Kindern.

Heinz Brigant
Wardenburg

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