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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Beete sollen Autos ausbremsen

23.03.2019

Ganderkesee Eigentlich war das Bauprogramm für die Hoykenkamper Fockestraße bereits beschlossene Sache. Doch knapp eine Woche, nachdem im Dezember 2018 der Verwaltungsausschuss der Maßnahme grünes Licht erteilt hatte, wurde die Maßnahme bei einer Anliegerversammlung vorgestellt und abermals diskutiert.

Eine Anregung der Bürger will die Verwaltung jetzt nachträglich noch in die Planung aufnehmen: das Anlegen von Beeten in der Fahrbahn, die eine verkehrsberuhigende Wirkung haben und den Charakter der Fockestraße als Anliegerstraße bekräftigen sollen. Die Politik unterstützt die Ergänzung: Bei zwei Gegenstimmen von den Grünen, die das Erheben von Erschließungsbeiträgen für den Ausbau ablehnen, sprach sich der Ausschuss für Straßen und Verkehr in seiner jüngsten Sitzung dafür aus, Einzelbeete anzulegen und zudem die Querneigung der Fahrbahn zu verändern. Letzteres hatte das beauftragte Ingenieurbüro nachträglich empfohlen, um die Gesamtkosten des Ausbaus zu reduzieren.

Die Kosten beziehungsweise deren Verteilung sorgten im Ausschuss abermals für Diskussionen. Rund 750 000 Euro veranschlagt die Gemeinde für die Maßnahme, von denen rund 513 000 Euro auf die Anlieger umgelegt werden sollen, da die Maßnahme als beitragspflichtiger Erstausbau gilt. Während die privaten Grundstücksbesitzer voraussichtlich nur mit einem Anteil von 700 bis 3100 Euro rechnen müssen, kommen auf die beiden Gewerbebetriebe an der Fockestraße Beiträge in sechsstellige Höhe zu.

UWG-Fraktionsvorsitzender Carsten Jesußek äußerte die Befürchtung, die Betriebe könnten abwandern. Von Fachbereichsleiter Peter Meyer wollte er wissen, ob die Verwaltung mit den Unternehmen noch im Gespräch sei. Dies bejahte Meyer, betonte jedoch auch, dass an der Beitragspflicht kein Weg vorbeiführe.

Auf eine möglichst pflegeleichte Bepflanzung der Beete, eventuell mit Blühmischungen, drang Günter Westermann (CDU). Generelle Bedenken gegen die Beete äußerte angesichts des Pflegeaufwandes Christel Zießler (SPD). Sie brachte Poller als Alternative ins Spiel, um den Verkehr auszubremsen. Für Marion Daniel, Fraktionschefin der FDP, wären Poller keine Alternative – sie bezeichnete es als „begrüßenswert“, dass die Anlieger die Beetpflege selbst übernehmen wollen.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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