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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Ausschuss: Politik pocht auf Präsenz in den Jugendzentren

01.09.2017

Ganderkesee Aus drei mach’ eins: Nach diesem Motto wollte die Gemeindeverwaltung die Mitbestimmungsstrukturen in den kommunalen Jugendzentren aus ihrer Sicht vereinfachen. Da machte die Politik aber nicht mit: Mit sieben gegen fünf Stimmen lehnte der Ausschuss für Schulen, Jugend und Sport am Mittwochabend den Vorschlag der Verwaltung ab, die jeweiligen Beiräte für die Jugendhäuser in Ganderkesee (Trend), Bookholzberg (Kaffeepott) und Schönemoor (Horst) aufzulösen und stattdessen nur noch einen Beirat für alle drei Einrichtungen zu wählen.

Begründet wurde diese Absicht mit veränderten Rahmenbedingungen: Bauliche Themen und Ausstattungswünsche, die in den vergangenen Jahren die Beiratssitzungen dominiert hatten, seien abgearbeitet worden, die Tagesordnungen der einzelnen Gremien würden sich kaum mehr voneinander unterscheiden. Und bei den jüngsten Sitzungen der Beiräte seien die Ratsfraktionen ohnehin „nicht so üppig vertreten“ gewesen, wie Bürgermeisterin Alice Gerken bemerkte.

„Da müssen wir uns alle an die eigene Nase fassen“, räumte Grünen-Ratsherr Jens Volbert ein. Ein Argument, um die Beiräte zusammenzulegen sei das aber nicht. Die Grünen unterstützten – wie auch die UWG – die Position der SPD, für die Marcel Dönike den Erhalt der bisherigen drei Beiräte forderte. Das ermögliche mehr Kontakte zwischen der Jugend und der Politik, argumentierte der SPD-Ratsherr.

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Die Politik müsse den Einladungen zu den Sitzungen aber auch Folge leisten, mahnte er. Zur letzten Beiratssitzung im „Kaffeepott“ sei neben ihm nur Volker Schmidt (Freie Wähler) erschienen – „da waren die Jugendlichen enttäuscht“, sagte Dönike, „schließlich hatten sie sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht.“

Präsenz zeigen in den Jugendhäusern könne die Politik auch ohne Sitzungen, hielt CDU-Fraktionschefin Cindy Klüner dagegen. Neben ihr und ihren zwei anwesenden Fraktionskollegen votierten aber nur Marion Daniel (FDP) und Volker Schmidt für den Vorschlag der Verwaltung – zu wenig für eine Umsetzung.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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