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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Linken-Ratsfrau landet auf Platz elf der Bundesliste

20.11.2018

Ganderkesee /Berlin /Oldenburg Susanne Steffgen glaubt an einen Einzug ins Europaparlament. Am Samstag ist die Linken-Ratsfrau aus Ganderkesee in Berlin auf Listenplatz elf der Bundesliste der Linken für die Europawahl 2019 gewählt worden. Dabei handelt es sich um einen Vorschlag des Bundesausschusses der Partei, die endgültige Liste wählt eine Bundesvertreterversammlung beim Europaparteitag der Linken im Februar in Bonn, teilt Die Linke mit.

Parallel zur Bundesausschusssitzung in Berlin fand in Oldenburg eine Regionalversammlung der Linken-Kreisverbände im Nordwesten Niedersachsens statt. Steffgen hatte in Abwesenheit als Delegierte für die Bundesvertreterversammlung kandidiert, die im Februar die endgültige Europaliste wählt. Dort war die 54-Jährige erfolgreich und wurde mit der Mehrheit der Stimmen als eine von vier Delegierten für die Bundesvertreterversammlung gewählt.

Die Linke hat momentan sieben der 96 deutschen Sitze im Europaparlament inne, in Umfragen werden ihr neun Sitze für 2019 vorausgesagt. Steffgen hofft auf ein sehr gutes Abschneiden der Partei und damit ihren direkten Einzug ins Parlament. Möglicherweise könne sie auf der Liste auch noch nach oben rutschen, wenn die Bundesvertreterversammlung im Februar die endgültige Liste wählt, so Steffgen.

„Ich bin noch nie für so ein hohes politisches Mandat als Kandidatin angetreten, das war neu für mich. Da ich als Außenseiterin und Quereinsteigerin nicht so bekannt war in der Partei, habe ich weniger Unterstützung gehabt als die anderen Kandidatinnen und Kandidaten“, sagte Steffgen. Zuspruch gab es nach ihren Angaben vor allem von der Parteibasis. Prominentester Unterstützer sei der querschnittsgelähmte Ilja Seifert, der bereits für Die Linke im Bundestag saß.

Steffgen möchte mit ihrer Kandidatur erreichen, dass das Thema Pflege- und Behindertenpolitik stärker in den Fokus rückt, das machte sie auch in ihrer Rede vor dem Bundesausschuss deutlich. „Ich war die Einzige, die sich getraut hat, dieses sehr schwere und unbeliebte Thema anzugehen. Es geht aber hierbei um Menschenwürde und Selbstbestimmung. Jeder kann zum Betroffenen werden“, betonte Steffgen. Die 54-Jährige fordert unter anderem einen europaweiten Schwerbehindertenausweis.

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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