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46 Millionen Euro für „Seute Deern“
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Aktualisiert vor 9 Minuten.

Bremerhavener Wahrzeichen
46 Millionen Euro für „Seute Deern“

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

„Denkpause für Bauvorhaben ist richtig“

09.11.2019

Ganderkesee In einer gemeinsamen Erklärung fordern die drei Bürgerinitiativen im Gemeindenorden „Altengraben/Schönemoor“, „BI Elmeloh“ sowie die „BI Trendelbuscher Weg“ ein Ende des raschen Ausweisens von Baugebieten. Gemeinsam unterstützen sie den kürzlich von der Grünen-Fraktion eingereichten Antrag, eine Denkpause für Bauvorhaben zu vollziehen, um Zeit für die Aufstellung eines Wohnentwicklungsplans zu gewinnen.

Diesen Standpunkt verfolgt auch der vierte Zusammenschluss im Norden, die Bürgerinitiative Heide-Schönemoor.

Wie Pilze aus dem Boden

Nach Auffassung der Sprecherin der BI Altengraben/Schönemoor, Sabine Schmöcker-Totzke, schießen zahlreiche neue Baugebiete „wie Pilze aus dem Boden“. Dabei werde kein Halt vor Außenbereichen gemacht. Auch das Landschaftsbild mit noch intakter Natur werde so unwiderruflich zerstört, heißt es in der Mitteilung. Besorgt sind die Mitglieder der drei Bürgerinitiativen auch wegen einer fortschreitenden Versiegelung der Bodenflächen und infolgedessen der wachsenden Überschwemmungsgefahr. Regenwasser könne nicht mehr genügend aufgenommen werden. Zum „Regenwassermanagement“ hatte die Verwaltung jüngst im Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz Stellung genommen.

Zu große Versiegelung?

Das Fazit: Regelmäßig seien es nicht etwa Neubaugebiete, in denen Starkniederschläge zu Problemen führten, sondern Gebiete mit älterer Bebauung und älteren Entwässerungssystemen. Neben baulichen Maßnahmen trage auch eine geänderte Bauleitplanung dazu bei.

Jedoch, das räumte die Verwaltung ein, führten die zunehmende Versiegelung von Freiflächen auf den privaten Grundstücken, eigenmächtiges Verfüllen von Straßengräben oder unterlassene Unterhaltung kleinerer Wasserzüge zu Entwässerungsproblemen. Auch Ratsherr Hillard Bley (CDU) hatte im Umweltausschuss vor zu wenigen Versickerungsflächen in Wohngebieten gewarnt.

Unberücksichtigt bleibt laut den Aktivisten bei den bisher vorgelegten Planungen im Bereich Schierbrok/Stenum sowie für Elmeloh auch die Zunahme des Verkehrs. Vor allem Anlieger des Trendelbuscher Wegs würden darunter leiden. Die Initiativen befürchten, die Neubaugebiete könnte eine Verkehrslawine von bis zu 4000 Fahrzeugen täglich durch den Trendelbuscher Weg auslösen, weil der Weg immer die kürzeste Verbindung in Richtung Autobahn oder ins Ganderkeseer Zentrum ist.

Verhindern wollen die drei Initiativen nach eigener Darstellung neue Bauvorhaben aber nicht. „Für uns spielt die Umsetzung und der Umgang mit betroffenen Bürgern eine wichtige Rolle“, so Sabine Schmöcker-Totzke Es werde Zeit, dass Politik und Verwaltung eine wirkliche Bürgerbeteiligung ermöglichten. Bislang habe man die Entscheidungen von Politik und Verwaltung nur hinnehmen dürfen.

Dünkel hintenanstellen

Die im Gemeinderat vertretenen Parteien sollten die konkreten Probleme in der Gemeinde kennen und endlich parteipolitische Überlegungen hintenanstellen, im Sinne der Bürger an einem Strang zu ziehen.

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Thorsten Konkel Redakteur, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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