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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kinderbetreuung In Ganderkesee: Trotz 60 neuer Plätze Bedarf für Krippen

09.05.2019

Ganderkesee Kindergartenplätze stehen in ausreichendem Maß zur Verfügung. Mit diesem Satz fasst die Gemeindeverwaltung die Betreuungssituation im Kindergartenjahr 2019/20 zusammen, um die es an diesem Donnerstag ab 18 Uhr im Ausschuss für Soziales und Gesellschaft geht. Die Rechtsansprüche auf einen Kindergarten- und Krippenplatz würden grundsätzlich erfüllt, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Kreis plant Betriebskostenzuschuss wegen Beitragsfreiheit

Seit August 2018 müssen Eltern in der Gemeinde Ganderkesee und anderen niedersächsischen Kommunen für Kinder ab drei Jahren keine Kindergartenbeiträge mehr zahlen. Einen Teil der Finanzierungslücke, die so entstanden ist, will der Landkreis Oldenburg schließen. Geplant sind Zuschüsse zu den Betriebskosten der Kindergärten.

Der Ausschuss für Soziales und Gesellschaft berät heute über eine Vereinbarung. Diese sei auf Kreisebene unter Federführung der Gemeinde Ganderkesee ausgehandelt worden, heißt es dazu in der Vorlage.

Der Zuschussbedarf der Gemeinden im Kindergartenbereich beläuft sich demnach auf rund 18 Millionen Euro im Jahr. Geplant ist, dass der Landkreis zehn Prozent der Kosten übernimmt. Der Zuschuss richtet sich unter anderem nach der Betreuungszeit und der Anzahl von Gruppen.

Doch obwohl insgesamt 1382 Plätze in Kindergärten, Horten und Krippen zur Verfügung stehen, wird Bedarf für weitere Plätze gesehen – insbesondere für kleine Kinder. Trotz Schaffung von 60 Krippenplätzen in Bargup und im neuen Kindergarten an der Fritz-Reuter-Straße in Ganderkesee sei wegen der Nachfrage von weiterem Bedarf in den nächsten Jahren auszugehen. Laut Vorlage gibt es in Krippen und altersübergreifenden Gruppen 266 Plätze. Den 21 freien Plätzen stehen 48 Krippenkinder auf der Vormerkliste gegenüber, von denen 27 im laufenden Krippenjahr ein Jahr alt werden. Allerdings ist bei der Anmeldesituation nach Angaben von Fachdienstleiterin Karen Becker noch viel in Bewegung: Nach Festsetzung der Gebühren und Beginn der Eingewöhnungsphase würden erfahrungsgemäß noch Absagen erfolgen. Die Platzsituation soll deshalb im Herbst noch einmal vorgestellt werden: „Nach der Eingewöhnung, wenn wir die tatsächlichen Zahlen haben.“

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Für Jungen und Mädchen im Kindergartenalter gibt es 891 Plätze, 53 davon sind zu Beginn des Kindergartenjahres noch frei. Dem stehen laut Vorlage 37 Kinder auf einer Vormerkliste gegenüber, von denen für 15 Kinder Anmeldungen für einen Platz im Laufe des Kindergartenjahres vorliegen. Allen Eltern würden die freien Plätze angeboten. Alternativen würden jedoch zum Teil nicht angenommen, weil Eltern beispielsweise keinen Nachmittagsplatz nutzen möchten, so die Verwaltung. Auch 40 Integrationsplätze bietet die Gemeinde in zehn Kindergartengruppen an. Zudem gibt es einen Platz in einer Krippengruppe. „Die Plätze sind voraussichtlich alle belegt“, heißt es dazu in der Vorlage. Dies gilt auch für vier integrative Erziehungshilfe-Plätze. Fast alle der 180 Plätze in den vier Horten der Gemeinde sind ebenfalls besetzt: Vereinzelt stünden noch freie Plätze zur Verfügung. Bedarf gibt es in Heide: Dort stünden noch acht Kinder auf der Warteliste, erläutert Karen Becker.

Der größte Kindergarten in der Gemeinde ist die Einrichtung am Habbrügger Weg mit 147 Plätzen, gefolgt von der Kita in Hoykenkamp mit 123 Plätzen. 304 der insgesamt 1382 Betreuungsplätze befinden sich in Einrichtungen in freier Trägerschaft wie Jona-Kindergarten in Ganderkesee und „Sonneninsel“ in Bookholzberg.

Antje Rickmeier Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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