• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Stiftung unterstützt Neupflanzungen in Ganderkesee

07.12.2019

Ganderkesee Einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leistet jetzt die Gemeinde Ganderkesee mit Unterstützung der Dötlinger Heinz-Wieker-Stiftung: Gemeindeweit sollen an 59 Standorten insgesamt 212 von der Stiftung gespendete Bäume gepflanzt werden. Das hat Carsten Wünker, Fachdienstleiter Natur, am Freitagmorgen während der Anlieferung der ersten Exemplare beim Kommunalservice erklärt.

Durch die Gemeinde werden seit längerer Zeit durchschnittlich 200 bis 250 Bäume jährlich neu angepflanzt. 2014 hatte der Rat beschlossen, für 2015 bis 2019 Bäume im Wert von jährlich etwa 25 000 Euro von der Wieker-Stiftung anzunehmen. Weitere 150 000 Euro würde die Stiftung auch für den Zeitraum 2020 bis 2024 beisteuern wollen. Abstimmen wird der Rat darüber am 12. Dezember. Die aktuelle Spende hat laut Verwaltung einen Wert von etwa 32 500 Euro.

Derzeit belaufen sich die Kosten pro Pflanzung samt Pflege und Bewässerung auf etwa 400 Euro. Ein Baum wird mit circa 150 bis 160 Euro veranschlagt.

Herz für die Umwelt

Der Zweck der Stiftung ist die Förderung des Umwelt- und Landschaftsschutzes, des Denkmalschutzes sowie der Einrichtungen der Jugend- und Altenpflege. Gegründet wurde sie 2008 vom Hockensberger Unternehmer Heinz Eilert Wieker. Er verstarb im August des vergangenen Jahres.

„Alle Bäume sollen bis zum Frühling gepflanzt werden“, kündigte Carsten Wünker an. 30 Eichen unter ihnen werden an der B 212 nördlich von Bookholzberg ihren neuen Standort finden. Auch zur Verdichtung oder als Ersatz für abgängige Exemplare sollen die rund zwölf Jahre in einer Baumschule herangereiften Eichen, Linden, Eschen, Birken und Hainbuchen an vielen Orten dienen.

Doch nicht nur derartige heimische Gewächse werden angepflanzt. Auch Exoten, Amberbaum, Blumenesche, Silberlinde, Säulenplatane und Flügelnuss sollen das Landschaftsbild bereichern.

Sie gelten als klimaresistenter und können trockene Perioden besser überstehen. „Zunächst sind es vereinzelte Exemplare“, erläuterte Wünker. Denn ein Stück weit sei es auch ein Experiment. Wünker:  „Wir wollen beobachten, wie die Exoten hier mit unseren lokalen Boden- und Witterungsverhältnissen zurechtkommen.“

Zum leichteren Anwachsen werden alle Bäume in ein Substrat gepflanzt, das eine Beimischung von Ziegelbruch enthält. Durch den Einsatz wird die Bewässerung, die etwa vier Jahre lang erfolgen muss, vereinfacht. Die Bewässerung übernimmt der Kommunalservice.

Thorsten Konkel Redakteur, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2742
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.