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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Boris Pistorius finden alle gut

17.08.2019

Ganderkesee /Landkreis Schwer in Schwung gekommen ist das Kandidaten-Karussell für den SPD-Parteivorsitz. Am Donnerstag sprang auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius auf. Was sagen die Genossen vor Ort zum Prozedere und wie bewerten sie die Bewerber? Die NWZ hat sich bei prominenten Sozialdemokraten aus der Region umgehört.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ganderkesee, seit drei Monaten auch Chef im Unterbezirk Oldenburg-Land, tut sich mit einer Festlegung noch schwer. Er mag nicht einem möglichen Votum des Unterbezirksvorstandes nach dem Ende der Bewerbungsfrist am 1. September vorgreifen. Ob der Unterbezirk sich offiziell hinter einen Kandidaten oder ein Bewerber-Duo stellen wird, sei aber nicht sicher, betont Bosak. Im Moment sei es für eine klare Aussage zu früh. Ein entscheidendes Kriterium ist aus seiner Sicht die Haltung der Bewerber zur Großen Koalition. Boris Pistorius hält Bosak jedenfalls für sehr geeignet, „weil er Niedersachse ist und als Innenminister gute Arbeit leistet, die ihn bundesweit bekannt gemacht hat“.

„Pistorius finde ich in Ordnung“, sagt auch die stellvertretende Landrätin und stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Ganderkesee. „Er kommt bei den Menschen an“, ist sie überzeugt. Auch die Co-Kandidatin des niedersächsischen Innenministers, Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping, hält Zießler für gut geeignet. Ohnehin sei eine Doppelspitze „nicht verkehrt“, weil der SPD-Vorsitz viel Arbeit mit sich bringe. „Die sollte man sich besser aufteilen.“ Die Kandidaten-Aufstellung über so viele Wochen in aller Öffentlichkeit hätte die Partei sich allerdings ersparen sollen, meint die Falkenburgerin: „Besser wäre es gewesen, die Vorschläge intern zu sammeln und dann zu präsentieren.“ Und neben den Personen hätten die wichtigen Themen wie Klimaschutz, Arbeits- und Wirtschaftspolitik sowie soziale Gerechtigkeit stärker betont werden sollen, sagt Zießler.

Mehr inhaltliche Positionierung hätte sich auch der SPD-Landtagsabgeordnete aus Hatten gewünscht: „Wir können nicht nur über Posten reden, sondern müssen auch darauf schauen, wo die Partei hin will.“ Klimaschutz sei derzeit das wichtigste Thema, Friedenspolitik werde die nächste große Herausforderung sein, erwartet Brammer. „Da müssen wir Farbe bekennen.“ Unter den bisherigen Kandidaten ist für ihn Boris Pistorius „die erste Wahl“. Als Innenminister sei er kompetent und in der Lage, sich in neue Themen einzuarbeiten. Seine Bewerbung bedeute zudem wohl, dass Ministerpräsident Stephan Weil sich nicht mehr in die Kandidaten-Riege einreihen werde, sondern an der Spitze des Kabinetts in Niedersachsen bleibe.

„Es ist schön, wenn sich ein Niedersachse bewirbt“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete aus Delmenhorst zu Pistorius’ Kandidatur. Ob er auch ihr Favorit ist, lässt sie sich aber noch nicht entlocken. „Man kann das doch erst bewerten, wenn alle Kandidaten bekannt sind – noch haben wir zwei Wochen“, so Mittag. Kritik am langen Auswahlverfahren kann sie nicht nachvollziehen: „Es ist doch positiv, wenn nicht ein kleiner Kreis bestimmt, sondern wir uns Zeit nehmen für eine Bandbreite an Bewerbungen, über die dann basisorientiert entschieden wird.“

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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