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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Im September ins „Venedig Masowiens“

12.06.2019

Ganderkesee /Pułtusk Bürgermeisterin Alice Gerken war selbst bereits zweimal vor Ort und legt die Reise in Ganderkesees rund 1000 Kilometer entfernte Partnerstadt auch anderen wärmstens ans Herz: „Es ist eine wirklich schöne Stadt mit vielen herzlichen Menschen. Die Gastfreundschaft war immer überwältigend“, sagt die Verwaltungschefin über Pułtusk.

Die Gelegenheit ist günstig, denn vom 19. bis zum 24. September wird die erste große Reisegruppe aus Ganderkesee in der Partnerstadt zu Gast sein. Die entsprechende Einladung hat Bürgermeister Wojciech Gregorczyk ausgesprochen, der die Gantergemeinde zur Vorbereitung des Austausches Mitte Juni mit einer Delegation besuchen wird.

Ganderkesees Partnerschaft mit Pułtusk, das nur rund 60 Kilometer nördlich der polnischen Hauptstadt Warschau liegt, hat ihren Ursprung in einer Schulkooperation des Gymnasiums Ganderkesee und wurde im vorigen Jahr offiziell besiegelt. Die Stadt hat rund 19 000 Einwohner und ist malerisch am Fluss Narew gelegen. Aufgrund der vielen Kanäle werde Pułtusk auch das „Venedig Masowiens“ genannt, teilt Gemeindesprecher Hauke Gruhn mit.

Die Stadt hat viel Historie zu bieten, unter anderem schlug dort Napoleon eine wichtige Schlacht. Zudem ist in Pułtusk der längste gepflasterte Marktplatz Europas, der das Rathaus samt Museumsturm umgibt, zu finden.

Für den Besuch im September können sich neben Vertretern aus Rat und Verwaltung auch Einzelpersonen, Familien oder Gruppen anmelden. „Es wäre toll, wenn sowohl jüngere als auch ältere Menschen an dieser Reise teilnehmen“, erklärt Gerken.

Der Besuch wird rund um das jährliche Festwochenende zu Ehren des Heiligen Matthäus, Schutzpatrons der Stadt, stattfinden und ein buntes Programm bieten. Auch ein Ausflug nach Warschau ist angedacht. Nähere Informationen will die Gemeinde in Kürze bekannt geben.

An- und Abreise werden im klimatisierten Reisebus erfolgen und je nach Verkehrslage etwa 13 bis 14 Stunden dauern. Die Fahrtkosten pro Person hängen laut Gruhn unter anderem von der Teilnehmerzahl ab und können erst später mitgeteilt werden. Grundsätzlich wurde vereinbart, dass sowohl eine Unterbringung im örtlichen Hotel – auf eigene Kosten – als auch die Aufnahme in einer Gastfamilie möglich sein soll.

„Gerade durch eine private Unterbringung können Freundschaften entstehen, das wissen wir aus unserer französischen Partnerstadt Château-du-Loir. Daher würde es mich sehr freuen, wenn möglichst viele Ganderkeseerinnen und Ganderkeseer in polnischen Familien unterkommen“, betont die Bürgermeisterin.

Im kommenden Jahr wird es Gelegenheit geben, sich für die Gastfreundschaft zu revanchieren, wenn – voraussichtlich im Sommer – erstmals eine große Reisegruppe aus Pułtusk nach Ganderkesee kommen wird. Auch die weit mehr als 400 polnischsprachigen Bürger aus der Gemeinde sind herzlich eingeladen, sich in der neuen Städtepartnerschaft zu engagieren. Ebenso soll die Partnerschaft Kontakte in den Bereichen Sport, Jugend, Senioren, Kultur und Wirtschaft ermöglichen. Anmeldungen für die Polen-Reise nimmt im Ganderkeseer Rathaus Hauke Gruhn vom Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit an. Unter Telefon  04222/4 41 02 oder per Mail (h.gruhn@ganderkesee.de) steht er auch für Fragen zur Verfügung. Neben den Kontaktdaten wird um freiwillige Angaben wie Alter und mögliche Sprachkenntnisse gebeten, um eine passende Vermittlung in die Familien zu erleichtern.


Mehr Informationen und Eindrücke der Städtepartnerschaft unter   www.ganderkesee.de/pultusk.html 
Luftaufnahmen der polnischen Stadt unter   www.bit.ly/pultuskvideo 
Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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