• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Grüppenbührener Ergebnis für Glowienka einsame Spitze

17.10.2017

Ganderkesee Man muss schon weit zurückschauen, fast 20 Jahre, in die Zeit, als der Bookholzberger Hans-Christian Schack noch für die Sozialdemokraten im Wahlkreis Oldenburg-Land kandidierte: Damals, 1998, war die SPD in Ganderkesee zum letzten Mal stärkste Partei bei einer Landtagswahl. Für Schack mit 50,7 Prozent der Erststimmen und die SPD mit 54,2 Prozent der Zweitstimmen gab es hier seinerzeit sogar absolute Mehrheiten.

SPD wieder Nummer eins

Davon ist Axel Brammer jetzt zwar weit entfernt, aber mit den Stimmenanteilen für den Kandidaten (35,6 Prozent/plus 4,3) und die Partei (34,4 Prozent/plus 5,2) hat die SPD sich die Spitzenposition in der Gemeinde zurückerobert. Im Gegensatz zu den Vorgängern Ansgar Focke (2008/2013) und Thorsten Thümler (2003) gelang es der jetzigen CDU-Kandidatin Anne-Marie Glowienka nicht, Platz eins für ihre Partei in Ganderkesee zu verteidigen.

6,9 Prozentpunkte weniger bei den Erststimmen, während das CDU-Minus bei den Zweitstimmen „nur“2,9 Prozentpunkte beträgt: Diese Zahlen belegen, dass vor allem die Kandidatin in Ganderkesee nicht gezogen hat – sieht man mal von Grüppenbühren ab, wo es jeweils Stimmenanteile von mehr als 50 Prozent für die Christdemokraten (52,9) und Glowienka (53,1) gab.

So hohe Prozentzahlen erreichten die SPD und ihr Kandidat Brammer zwar in keinem Ganderkeseer Stimmbezirk, aber sie lagen in mehr (21 von 35) Wahllokalen vorn – und vor allem in den meisten großen. Brammer erreichte seinen Spitzenwert bei Bücking in Neuenlande (45,6), die SPD ihren bei Menkens in Hoykenkamp (42,5).

Neben der CDU erlitten vor allem die Grünen hohe Verluste in der Gemeinde Ganderkesee: Bei den Erststimmen sackten sie von 11,2 auf 8,0 Prozent ab, bei den Zweitstimmen gar von 13,6 auf 8,5 Prozent. Ihre Hochburgen lagen in der Grundschule Schierbrok (10,0 Prozent für die Kandidatin Kirsten Neuhaus) und bei Backenköhler in Stenum (12,3 Prozent für die Partei).

Zufrieden können auch die Liberalen nicht sein, obwohl ihr Kandidat Niels-Christian Heins sogar deutlich mehr Erststimmen erhielt (8,6 Prozent) als 2013 der Ganderkeseer Christian Dürr (6,7). Beim Zweitstimmenanteil rutschte die FDP jedoch von 13,6 auf 11,1 Prozent ab.

AfD zweimal über 10

Die AfD übersprang jeweils einmal die Zehn-Prozent-Marke: 10,0 Prozent erhielt ihr Kandidat Harm Rykena – der über die Liste in den Landtag einzieht – in der Grundschule Bookholzberg, gar 10,6 Prozent der Wähler machten in Hoyerswege (Restaurant „Mongolei“) ihr Kreuz bei der AfD. Dort hatte diese Partei schon bei der Bundestagswahl die meisten Stimmen erhalten. Gemessen an den seinerzeit gemeindeweit 9,5 Prozent Zweitstimmen hat die AfD jetzt mit 6,6 Prozent aber schon wieder stark abgebaut.

Die Linke blieb in fast allen Ganderkeseer Stimmbezirken teils weit unter fünf Prozent. Für die Freien Wähler konnte Direktkandidat Arnold Hansen in seinem Wohnort Ganderkesee einige gute Ergebnisse notieren, im Vergleich zur vorigen Landtagswahl mussten Partei und Kandidaten aber Federn lassen.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2741
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.