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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Wahlanalyse: Siegerin mit höchsten Verlusten

26.09.2017

Ganderkesee Den Wahlkreis hat Astrid Grotelüschen zum dritten Mal in Folge gewonnen – in der Gemeinde Ganderkesee allerdings war die CDU-Kandidatin als Siegerin zugleich Verliererin der Bundestagswahl am Sonntag. Das CDU-Ergebnis von 35,2 Prozent lag fast sieben Prozentpunkte unter dem von 2013 (42,1). Vor allem aber ihr persönliches Abschneiden muss die Abgeordnete alarmieren: 6721 Erststimmen (33,8 Prozent) entfielen auf sie – vier Jahre zuvor waren es noch 8146 (42,8 Prozent) gewesen.

Zwar hat auch SPD-Kandidatin Susanne Mittag in Ganderkesee mehr als 1000 Stimmen (6,6 Prozentpunkte) gegenüber 2013 eingebüßt und erreichte nur noch 30,6 Prozent (2013; 37,2), aber die Delmenhorsterin landete in 13 der 35 Stimmlokale in der Gemeinde auf Platz eins – vor vier Jahren hatte sie nur neun Wahlbezirke gewonnen.

Wahlbeteiligung bei fast 80 Prozent

Auf 79,9 Prozent ist bei der Bundestagswahl am Sonntag die Wahlbeteiligung in der Gemeinde Ganderkesee angestiegen – rund drei Prozentpunkte mehr als beim letzten Mal (76,8). Dabei ist zu berücksichtigen, dass von den 4016 Wahlberechtigten, die im Rathaus Briefwahl-Unterlagen beantragt haben, 3864 Personen (96,2 Prozent) ihre Stimmen auch abgaben.

Mit der Verrechnung der Briefwahl-Stimmen – nach Zahl der Anträge – auf die 35 Stimmbezirke erreicht das Dorfgemeinschaftshaus Schönemoor die höchste Wahlbeteiligung (87,7 Prozent) vor dem Feuerwehrhaus Bergedorf (86,3) und der Schießhalle Grüppenbühren (85,2). Am wenigsten Wahlberechtigte, nämlich 71,1 Prozent, nutzten ihr Wahlrecht in der Oberschule Bookholzberg.

Ihr Spitzenergebnis erreichte Grotelüschen in der Reithalle Hohenböken (48,9), am schlechtesten schnitt sie bei Backenköhler in Stenum ab (27,9), während Mittag bei Menkens in Hoykenkamp mit 38,4 Prozent am besten da stand und im Schützenhaus Grüppenbühren (22,7) den niedrigsten Wert erreichte. Bei den Zweitstimmen blieb die SPD in Steinkimmen (17,8) besonders schwach.

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Die guten persönlichen Ergebnisse für Christian Dürr sind gewiss nicht nur dem Wiedererstarken der FDP zuzuschreiben, sondern auch dem Heimvorteil ihres niedersächsischen Spitzenkandidaten. Warum er ausgerechnet im Feuerwehrhaus Bergedorf den höchsten Erststimmen-Anteil (21,7 Prozent) erzielte, konnte sich Dürr auch nicht erklären. Die meisten Zweitstimmen (19,1) entfielen in Immer auf die FDP.

Die Grünen erreichten in Neuenlande (Bücking) ihren Spitzenwert (10,8), in Grüppenbühren (4,8) schnitten sie am schlechtesten ab. Ihre Kandidatin Christina-Johanne Schröder überzeugte die Wähler in Stenum am meisten: Neun Prozent der Erststimmen gab es für sie im Wahllokal Backenköhler.

Vor allem für Wähler im Stimmbezirk Hoyerswege (Restaurant Mongolei) war die AfD eine Alternative: 18 Prozent der Zweitstimmen und 14,6 Prozent für den Kandidaten Herbert Sobierei bedeuten jeweils das Höchstergebnis der Partei in der Gemeinde. In Immer (6,5 Prozent Zweitstimmen) und im Kindergarten Schönemoor (5,3 Prozent Erststimmen) war die AfD am wenigsten gelitten.

In der Grundschule Bookholzberg sah Linke-Kandidat Manuel Paschke (8,1) am besten aus, dort erhielt auch seine Partei die meisten Zweitstimmen (8,6). In die Gruppe der Splitterparteien muss sich Die Linke indes in Bergedorf einreihen: Nur 0,4 Prozent entfielen dort auf sie.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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