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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Ortsverein: Geduldsproben auf Nutzhorner Straße

26.02.2014

Bookholzberg Vor allem ein Thema stand bei den Mitgliedern des Orts- und Heimatvereins Bookholzberg-Grüppenbühren auf der Jahreshauptversammlung im Mittelpunkt: die Verkehrsbelastung auf der Nutzhorner Straße. Sie wird als Hauptzufahrt zur ehemaligen Bahndeponie den ganzen Tag lang von Lastwagen und Schleppern genutzt. Die Anfahrt von Füllsand stellt für die Anwohner eine enorme Belastung dar. Viele seien mit ihrer Geduld am Ende.

Montags wird gerast

„Die fahren wie die Henker“, war nur eine von vielen Bemerkungen zu dem Thema. Besonders am Montag, wenn der ansässige Friseur geschlossen habe und somit weniger Autos an der Straße parkten, würde die Strecke zum Rasen genutzt. Zudem hinterlassen die Lkw eine Menge Dreck, sowohl durch schmutzige Reifen als auch durch Staubentwicklung. „Wir könnten die Kartoffeln auf dem Bürgersteig pflanzen“, meinte eine Anwohnerin. Auch lohne es sich schon gar nicht mehr, die Fenster zu putzen.

Anwohner Ernst-August Müller bestätigt solche Aussagen. Er hat sich die Zeit genommen und die vorbeifahrenden Fahrzeuge gezählt: „Das waren teilweise mehr als 25 Lastwagen in der Stunde, und das nur in eine Richtung“, erzählt er. Der Lärm, der Dreck und die Raserei seien zusammengenommen schon eine große Strapaze. Seit einiger Zeit werde zwar eine Fegemaschine eingesetzt, „aber dafür fliegt dann alles auf den Bürgersteig“.

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Sabine Brunkhorst, Sprecherin des Bahn-Regionalbüros in Hamburg, wirbt indes um Verständnis. „Wir haben einen Kehrplan entwickelt und führen regelmäßig Qualitätskontrollen durch. Alle zwei Stunden setzen wir eine Kehrmaschine auf der Straße ein“, erläutert sie das Konzept. Eine Anlieferung von Sand per Güterwaggons sei leider aus logistischen Gründen nicht möglich. Bedauerlicherweise sei es auch schon zu Vandalismus an der Kehrmaschine und anderen Fahrzeugen gekommen. Das Ende der Arbeiten an der Deponie ist weiterhin für Ende 2016 geplant. „Bis dahin müssen die Anwohner noch ein bisschen Verständnis und Geduld haben“, appelliert Brunkhorst. „Wir geben uns wirklich alle Mühe.“

Auf der Jahreshauptversammlung wurden aber nicht nur die Probleme an der Nutzhorner Straße thematisiert. Vorsitzender Bastian Heße lieferte den Anwesenden noch einmal einen anschaulichen Überblick über das vergangene Jahr. Mit Fotos und passenden Zeitungsausschnitten zu jeder Veranstaltung ließ er das Jahr 2013 noch einmal Revue passieren.

Auffarth bleibt im Amt

Auch Neuwahlen des Vorstandes standen auf der Tagesordnung. Einstimmig im Amt bestätigt wurden dabei 1. Vorsitzender Heße und der 3. Vorsitzende Peter Hasselberg. Corinna Schwenzel übernimmt für die nächsten drei Jahre das Amt der Schriftführerin, auf ihre bisherige Position als Schatzmeisterin rückt Tanja Wawrzinek. Neu besetzt werden sollte die Stelle des 2. Vorsitzenden, da Horst Auffarth aus dem Amt scheidet. „Wir wünschen uns dafür jemanden aus Grüppenbühren, haben aber niemanden gefunden“, so Heße. Daher wird Auffarth noch so lange kommissarisch im Amt bleiben, bis ein geeigneter Nachfolger gefunden wurde. So könne ein möglicher Interessent langsam an die Rolle herangeführt werden.

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