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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kommunales: Geht das Bistro bei Badsanierung baden?

31.01.2014

Hude Für eine weitere Sanierung des Hallenbades in Hude stehen in diesem Jahr 345 000 Euro im Investitionsprogramm der Gemeinde zur Verfügung. Es ist laut Verwaltung bereits der fünfte Bauabschnitt, der jetzt in Angriff genommen werden soll.

Fast 1,5 Millionen Euro erforderlich

In die Sanierung des Hallenbades hat die Gemeinde Hude bislang 985 000 Euro investiert. Im ersten Bauabschnitt waren es 277 000 Euro, im zweiten Bauabschnitt 341 000 Euro, im dritten Bauabschnitt 204 000 Euro und im vierten Bauabschnitt 161 000 Euro. Der 5. Bauabschnitt, der am Montag vorgestellt wird, wird mit 345 000 Euro kalkuliert, der sechste Bauabschnitt (Umbau des Bistros zu Mitarbeiterräumen) wird auf 100 000 Euro geschätzt. Das wären dann insgesamt 1,43 Millionen Euro.

Bereits seit 2010 wird das Bad nach und nach saniert. In diesem Jahr sind die Sanierung der Hallendecke im eigentlichen Schwimmbadbereich sowie die Umstrukturierungen im Umkleidebereich im Hinblick auf einen barrierefreien Zugang für Rollstuhlfahrer vorgesehen.

Die Hallenbadsanierung ist Thema der nächsten öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales und Sicherheit. Diese beginnt am Montag, 3. Februar, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Huder Rathauses. Detlef Stigge vom Büro Lührs Baumanagement wird die geplanten Maßnahmen während der Sitzung im Detail vorstellen.

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Abschluss 2015

Wie die NWZ  berichtete, war in der ursprünglichen Planung nur vorgesehen, die Decke zu streichen und die Beleuchtung auszutauschen. Bei näheren Untersuchungen stellte das Büro Lührs allerdings fest, dass die Abhängekonstruktion der Holzdecke an mehreren Stellen durch die langjährigen Chloremissionen angegriffen worden ist. Daher empfahl die Gemeindeverwaltung, die 2006 provisorisch verstärkte Deckenaufhängung grundlegend zu sanieren.

2015 soll dann in einem sechsten Bauabschnitt die Sanierung abgeschlossen werden. Die Pläne für diese Maßnahme haben für Wirbel gesorgt. Für die Schaffung neuer Mitarbeiterräume, die laut Verwaltung dringend erforderlich sind, wurden zwei Varianten ins Auge gefasst.

Variante eins ist ein Anbau im hinteren Bereich des Gebäudes. Variante zwei die Umgestaltung des vorderen Gastronomiebereiches. Die Verwaltung hatte aus „funktionalen Gründen“ diese letztere Lösung favorisiert. Damit würde eine mit Personal betriebene Gastronomie entfallen. Als Ersatz sei ein Aufenthaltsbereich für Gäste denkbar, der mit Automaten bestückt werden könnte, lautet der Vorschlag. Das würde das Aus für das Bistro „Zirkel“ im Hallenbad bedeute. Es ist verpachtet. Der Vertrag läuft im Juli 2015 aus.

Wichtiger Treffpunkt

„Zirkel“-Freunde formierten sich und haben mittlerweile mehr als 700 Unterschriften für den Erhalt des Bistros als wichtigen kulturellen Treffpunkt in Hude gesammelt. Auch die SPD im Gemeinderat hat gefordert, eine alternative Planung vorzulegen, um das Bistro „Zirkel“ als Treffpunkt zu erhalten (NWZ  berichtete).

Die Überlegungen zur Realisierung des sechsten Bauabschnittes im Jahr 2015 sollen nun am Montag dem Fachgremium erläutert werden.

Die Verwaltung spricht in der Sitzungsvorlage von „ergänzenden Überlegungen über weitere Alternativen“, die vom Architekten vorgestellt werden sollen.

Die Schaffung von Mitarbeiterräumen durch Umbau des Bistros sind mit rund 100 000 Euro kalkuliert, wie Fachbereichsleiter Uwe Schubert auf Nachfrage berichtete.

Zahlen am Montag

An der Kostenberechnung für die (vermutlich teurere Anbauvariante unter Erhalt des Bistros) ist der Architekt laut Schubert zurzeit noch dran. Die Zahlen sollen aber in der Sitzung am kommenden Montag ebenfalls vorliegen. Dann hat die Politik das Wort.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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