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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Es bleibt bei Plänen für den Kreisel

06.11.2018

Gemeinde Hatten Der gemeinsame Auftritt von CDU, FDP und FHL mitsamt Vertretern des Heimat- und Bürgervereins am 12. Oktober auf dem Marktplatz in Kirchhatten hat am Kurs nichts mehr geändert. An den Umbauplänen für die Ortsdurchfahrt in diesem zentralen Bereich wird festgehalten. Der Verwaltungsausschuss hat auf seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens beschlossen, wie Bürgermeister Christian Pundt jetzt gegenüber der NWZ bestätigte.

Dies sei allein schon deswegen wichtig, um die bereits zugesagten Fördermittel nicht zu gefährden, betont der Bürgermeister. Der Zeitplan müsse eingehalten werden. Damit sei ein möglicher Schaden von der Gemeinde abgewendet worden. Das nun folgende Planfeststellungsverfahren wird vom Landkreis Oldenburg durchgeführt. In dessen Verlauf können bestehende Bedenken und Einwände eingebracht werden. Am Ende werde der Hatter Gemeinderat alles abwägen und eine Entscheidung treffen, verspricht der Bürgermeister.

Die Gegner der bestehenden Pläne, die vor allem den Bau eines Kreisels und das damit verbundene Fällen der etwa 150 Jahre alten Dorfeiche kritisieren, bekommen zusätzlich die Gelegenheit, ihre Argumente noch einmal auf einer Sitzung des Bau- und Planungsausschusses öffentlich zu formulieren – allerdings ohne die Möglichkeit, dass daraus ein Beschluss abgeleitet wird.

Die Pläne zum Bau eines weiteren Kreisels in Höhe des Marktplatzes und die Idee, einen Omnibusbahnhof zwischen Munderloher und Hauptstraße einzurichten, sind nicht neu. Bereits im Juni 2014 – noch zu Zeiten von Bürgermeisterin Elke Szepanski – hatte ein Arbeitskreis unter wissenschaftlicher Beratung durch Professor Dr. Carsten Müller (Bremen) einen entsprechenden Entwurf vorgestellt. Er fand im Oktober 2014 Zustimmung im Bau- und Planungsausschuss sowie anschließend im Verwaltungsausschuss. Dabei sollte allerdings noch die alte Eiche erhalten bleiben. Wie sich erst später herausstellte, scheitert diese Lösung an dem zu geringen Platz für abbiegende Lkw. Die übergeordneten Straßenverkehrsbehörde genehmigt Querungshilfen auf der Ortsdurchfahrt, die mehr Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer bringen sollen, wiederum nur in Kombination mit einem Kreisverkehr.

Schon am 24. Januar 2018 war der Bau eines Kreisels Thema einer Bürgerinformation im Schützenhof gewesen. Das Meinungsbild fiel am Ende der gut besuchten Informationsveranstaltung – die Gemeinde hatte 2500 Einladungen verschickt, etwa ein Zehntel kam – zweifelsfrei aus. Fast ausnahmslos sprachen sich damals die Bürger für den Bau des Kreisels aus.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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