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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Delegation will Zeit der Einbahnstraße beenden

25.02.2019

Gemeinde Hatten /Oldenburg Die Gesellschaft Deutschland-Russland/Dagestan (GDRD) plant, mit einer Delegation im Juni die russische Partnerstadt Machatschkala zu besuchen. Wegen politischer Spannungen haben seit Jahren keine offiziellen Besuche in die russische Metropole in Dagestan mehr stattgefunden.

Nachdem der Hatter Bürger Hartmut von Bronk aus Sandkrug über seine schon seit 25 Jahren jährlich nach Machatschkala durchgeführten Reisen – trotz Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes – im Vorstand präsentiert hat und nach seiner Einschätzung die Sicherheitslage entspannt ist, gab der Vorstand „grünes Licht“ für den Besuch einer kleinen Delegation mit dem GDRD-Vorsitzenden und Bürgermeister a.D. Helmut Hinrichs, Sandkrug, im Juni diesen Jahres. Hartmut von Bronk wird der Delegation als Kenner der Situation in Machatschkala angehören.

„Wir wollen mit der Reise die seit Jahren bestehende Einbahnstraße, dass nur Besuche aus Machatschkala in Oldenburg und Hatten stattgefunden haben, im Sinne der Völkerverständigung beenden und hoffen, dass wir damit ein Zeichen für gegenseitige Besuche, wie sie einmal bestanden haben, setzen“, betonte Helmut Hinrichs. Zurzeit werden bereits erste Gespräche mit der Stadt Machatschkala und weiteren Organisationen über das Besuchsprogramm geführt. Geplant sind unter anderem Begegnungen mit Vertretern der Stadt Machatschkala, der deutschen Fakultät der Universität, der Agraruniversität sowie der zivilgesellschaftlichen Organisation „Leben ohne Tränen“ für Menschen mit geistigen Behinderungen.

Der Vorstand befasste sich in seiner Sitzung in Sandkrug außerdem mit dem von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens deutschlandweit organisierten und unterstützten Aufruf „Kein neues atomares Wettrüsten in Europa! Für einen neuen Anlauf zur Rüstungskontrolle und Abrüstung“. Er beschloss, den Aufruf zu unterzeichnen. Als Vertreter der Zivilgesellschaft wolle die GDRD zu dem inzwischen von den USA und der Russischen Föderation gekündigten Vertrags über das Verbot landgestützter atomarer Mittelstreckenraketen in Europa (INF-Vertrag) ein deutliches Bekenntnis zur Friedenspolitik abgeben.

Des Weiteren wurden erste Vorbereitungen zur Teilnahme an der 15. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz vom 25. bis 27. Juni diesen Jahres in Düren/Nordrhein-Westfalen besprochen.

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