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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Große Rückendeckung der Basis

31.03.2017

Kirchhatten /Landkreis Von einem „historischen Tag“ sprach Wildeshausens Altbürgermeister Franz Duin. Damit meinte er aber nicht etwa die Übergabe der Scheidungspapiere von Großbritannien an die Europäische Union am Mittwoch, sondern die erneute Nominierung von Axel Brammer zum SPD-Landtagskandidaten. Er soll am 14. Januar 2018 bereits zum dritten Mal im Wahlkreis Oldenburg-Land in den Landtag gewählt werden.

Bei der Delegiertenkonferenz am Mittwochabend in Kirchhatten erhielt der 61-jährige Kirchhatter (wie berichtet) 40 von 42 gültigen Stimmen. Mit lediglich einer Nein-Stimme könne er gut leben, hieß es. Stimmberechtigt waren Delegierte aus den Gemeinden Dötlingen, Ganderkesee, Hatten, Harpstedt, Hude und Wardenburg. Brammers Landtagskollegin Karin Logemann aus Berne (Wesermarsch) leitete die Sitzung.

Nach der Devise „Er macht nicht nur Politik, er lebt sie“, hatte sich Duin vor der Wahl mächtig für den einzigen Kandidaten ins Zeug gelegt. Axel Brammer sei „zuverlässig, bodenständig, glaubwürdig und ehrlich“, so Duin. „Alles Aufgesetzte ist ihm fremd.“ Der Kirchhatter verkörpere eine Politikerklasse, die seinesgleichen suche. Er ackere für die Bürger und bewähre sich als Brückenbauer zu der „schwierigen Klientel“ der Landwirte. „Wir wollen ihn und wir vertrauen ihm“, betonte Duin. Die SPD wolle mit Brammer den Wahlkreis von der CDU, für die Anne-Marie Glowienka antritt, zurückholen.

Brammer sagte, er habe lange über eine erneute Kandidatur nachgedacht. Nachdem Ehefrau Renate bereits im November „grünes Licht“ gab, habe er sich zuerst die Zustimmung der Jungsozialisten (Jusos) geholt. Er sei begeistert, dass wieder viele junge Leute neugierig seien aufs „Politik machen“. Der 61-Jährige betonte, ein Abgeordneter müsse die Interessen seines Wahlkreises nach Hannover tragen. Zudem habe er eine Vorbildfunktion.

In seiner Rede wies der Kirchhatter auf die Erfolge der rot-grünen Landesregierung hin. So werde die dritte Krippenkraft vom Land bezahlt. Auch das Thema Schulsozialarbeit sei „abgeräumt“ worden. Er warnte davor, die Debatte über die Wasserqualität weiterhin so polemisch zu führen. Einen Seitenhieb auf den politischen Gegner konnte er sich dann doch nicht verkneifen: Der Landkreis könne in Hannover nicht nur von „Neuen“ vertreten werden, wies Brammer darauf hin, dass Ansgar Focke (CDU) nach Brandenburg verzogen ist und Christian Dürr (FDP) in den Bundestag will.

Am Ende wurde Brammer mit einer klaren Mehrheit nominiert und mit Glückwünschen überhäuft. Bei der Delegiertenkonferenz im März 2012 hatte der gelernte Buchdrucker noch 43 von 43 gültigen Stimmen erhalten.

Neben der Wahl ihres Spitzenkandidaten wählten die SPD-Delegierten noch zwei Parteifreunde für die Landesvertreterkonferenz am 21. Oktober in Hannover: Matthias Kluck und Hannelore Hunter-Roßmann, beide aus Wildeshausen, werden den SPD-Unterbezirk repräsentieren.


Ein Video gibt es unter   www.nwzonline.de/videos 
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Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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