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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

CDU will schnell Infos zum Wasserwerk

27.09.2019

Großenkneten Die Trinkwasserentnahme durch den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) in der Gemeinde Großenkneten treibt die CDU-Fraktion im Großenkneter Rat um. Sie beantragt daher, zur nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses einen Vertreter des OOWV einzuladen, um die Situation darstellen zu lassen. Das berichtet CDU-Fraktionschef Ralf Martens.

Erst am Dienstag hatte sich der OOWV in einer Sitzung des Umwelt- und Abfallwirtschaftsausschusses des Landkreises detailliert zu dem Thema geäußert. Danach sind in dem Großenkneter Wasserwerk, fast 50 Jahre alt, im vergangenen Jahr 17,1 Millionen Kubikmeter Wasser gefördert worden. Es ist das größte von den 15 Werken des OOWV und von besonderer Bedeutung für die Versorgung der Wesermarsch mit Trinkwasser. Zum Vergleich: Im Wasserwerk Wildeshausen wurden im Jahr 2018 7,9 Millionen Kubikmeter gefördert, in Harpstedt 2,4 Millionen.

Ralf Martens sieht in seinem Antrag an Großenknetens Bürgermeister Thorsten Schmidtke „dringenden Informationsbedarf über die weiteren Planungen des OOWV“. Er verweist auf aktuelle Diskussionen über Fördermengen in anderen Landkreisen und Gemeinden sowie erhöhten Bedarf an Trinkwasser in der Region. Für die Entnahme des Grundwassers liege eine unbefristete Erlaubnis des Landkreises Oldenburg vor. Zusätzlich wurde für Förderbrunnen im Landkreis Cloppenburg (angrenzend an die Brunnen im Landkreis Oldenburg) eine erweiterte Erlaubnis für die Entnahme von zusätzlichen fünf Millionen Kubikmeter pro Jahr erteilt, so Martens.

Die Großenkneter Verwaltung wird zudem gebeten, vom Landkreis Oldenburg eine schriftliche Stellungnahme über die Fragen des Vertrages und der Entnahmemengen einzuholen.

Die CDU weist besonders auf den Raum Ahlhorn hin. „Uns interessiert, wo das hier geförderte Wasser benötigt wird und ob über Alternativen in anderen Regionen nachgedacht wird“, heißt es. „Wir sind besonders interessiert an Fragen der Umweltverträglichkeit im Fördergebiet bei gestiegenen Entnahmemengen und über die weitere Gültigkeit der unbefristeten Erlaubnis“, so Martens.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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