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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Integration: Großes Feld an Aufgaben beackern

06.05.2017

Ahlhorn Ohne Ehrenamt geht nicht viel in der Flüchtlingsarbeit in der Gemeinde Großenkneten. Das zeigte das erste Ehrenamtstreffen im Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn am Donnerstagabend. Zu dem Treffen hatte die neue Integrationsbeauftragte der Gemeinde Großenkneten, Jennifer Ferber, eingeladen.

Zusammen mit den Flüchtlingssozialarbeiterinnen des Diakonischen Werks Delmenhorst/Oldenburg Land, Anastasia Warkentin und Vanessa Wolf, zeigte Ferber die Ziele, die Organisation und die gemeinsame Planung auf.

Die 25 Teilnehmer stellten sich und ihre ehrenamtliche Arbeit vor. Die reicht von der Fahrradwerkstatt, über Dolmetschertätigkeiten, Sprachhilfe, unbürokratische Hilfen und Veranstaltungen, bis hin zum Café „Kunterbunt“, ehemals Café Willkommen.

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Ehrenamt wichtig

„Integration ist für mich, wenn alle zu uns gehören“, formulierte es Sylvia Varnhorn, die zusammen mit Christa Thöle das Café Willkommen installiert hat. Es ist ein Ort der Begegnung und des Miteinanders. Damit sprach sie wohl jedem Teilnehmer des Treffens aus der Seele. Doch der Weg dorthin ist bisweilen holprig.

Integration: Ansprechpartner

Am 8. Juni, 18 Uhr, ist das nächste Ehrenamtstreffen im Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn. Danach sollen die Ehrenamtstreffen alle sechs Wochen stattfinden.

Integrationsbeauftragte Jennifer Ferber ist im Großenkneter Rathaus dienstags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs von 8 bis 11 Uhr und donnerstags von 14 bis 15 Uhr erreichbar.

Für die Diakonie führt Anastasia Warkentin Beratungen im Dorfgemeinschaftshaus dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie Vanessa Wolf in Kösters Hus in Huntlosen donnerstags von 10 bis 13 Uhr durch. Viele Informationen und Hinweise zur Integrationsarbeit unter

    www.grossenkneten.de/portal/seiten/integrationsarbeit-900000057-22300.html

Das bestätigte Jennifer Ferber, die seit dem 15. Februar des Jahres als Nachfolgerin von Andrea Schröder im Dienst der Gemeinde steht und nun die Integrationsarbeit auf neue Füße stellen will. Dazu gehörte auch der Kennenlernabend im Dorfgemeinschaftshaus. Fragebogen lagen auf den Tischen aus. Erfragt wurde neben den Kontaktdaten auch das eigene bisherige ehrenamtliche Engagement.

Ordnungsamtsleiterin Frauke Asche bescheinigte den ehrenamtlichen Helfern eine richtig gute und engagierte Mitarbeit. „Es klappt bei uns gut. Das ist euer aller Verdienst“, betonte sie.

Auf dieser Basis will Jennifer Ferber in enger Zusammenarbeit mit den Flüchtlingssozialarbeiterinnen Anastasia Warkentin und Vanessa Wolf (die Hilfe bei Anträgen, Mittlerfunktion, Jobsuche, Asyl- und Aufenthaltsrecht sowie Familienzusammenführung bieten) die Integrationsarbeit noch intensivieren. „Wir müssen die Ehren- und Hauptamtlichen weiter vernetzen. Das ist ein Schwerpunkt. Es muss einfacher werden, miteinander zu sprechen“, betonte Ferber, „denn es gilt ein großes Feld an Aufgaben zu beackern.“

Erste Ansätze wurden auch schon laut. Gedacht ist an das Auflegen eines Flyers, um die Wohnungssuche zu erleichtern. Anlaufen wird schon bald ein Fahrradkurs und auch ein Schwimmkurs für Frauen ist in Vorbereitung.

Auch soll eine bereits existierende Liste mit gemeldeten Sachspenden transparenter und aktueller für alle werden. Ferber: „Sie wird alle drei Wochen an alle registrierten Anbieter verschickt und soll zeigen, was vorhanden ist oder bereits abgegeben wurde.“

Thema Wertschätzung

Auch wurde über Wertschätzung gesprochen. Bislang zum Beispiel umsonst abgegebene Fahrräder finden sich oftmals nach kurzer Zeit schon wieder kaputt in einem Hinterhof. „Dann wollen die Betroffenen ein neues Fahrrad haben“, erzählt Bernd Book dazu aus Erfahrung. „Das geht so nicht. Jetzt erheben wir 20 Euro für jedes Rad.“ Inzwischen sind 136 Fahrräder aufgearbeitet und abgegeben worden. Das stößt an Grenzen im Gartenhaus und Garage der Familie Book. Deshalb werden nun Lagerräumlichkeiten eingerichtet.

Die Reihe der an diesem Abend angesprochenen Themen war sehr lang. Sie sollen jetzt aufgegriffen und so gut wie möglich umgesetzt werden.

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