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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Grundsätzliche Zustimmung mit großem Vorbehalt

12.07.2014

Ahlhorn Grundsätzliche Zustimmung zu dem geplanten Großprojekt auf dem Metropolpark Hansalinie unter einer Bedingung: So lässt sich die Position von CDU und FDP im Kneter Rat zu dem Baustoffumschlagzentrum auf dem einstigen Fliegerhorst in Ahlhorn beschreiben (die NWZ  berichtete). Die Bedingung: Kein Material für eine Deponie darf in der Gemeinde entsorgt werden. Das betonten CDU-Fraktionschef Ralf Martens und FDP-Fraktionschefin Imke Haake gleichermaßen gegenüber der NWZ .

Mit bis zu 500 Tonnen jährlich an Abfällen, die nicht mehr aufbereitet werden können und daher deponiert werden müssen, wird beim Endausbau des Zentrums gerechnet. Sie sollen keinesfalls auf der geplanten Mineralstoffdeponie in Döhlen entsorgt werden dürfen, betonte Martens. Dieses Deponieprojekt wird von allen Parteien in der Gemeinde unisono abgelehnt, ebenso vor Ort von einer Bürgerinitiative.

Henning Rowold, CDU- Ratsherr aus Döhlen und Mitglied in der Bürgerinitiative, habe gleich darauf verwiesen, dass bei der Ansiedlung in Ahlhorn beachtet werden müsse, dass dadurch nicht womöglich die Ablehnung gegen Döhlen unterlaufen werde. „Wir wollen die Deponie Döhlen verhindern“, unterstrich Martens. Ansonsten habe die CDU mit der Ansiedlung des Baustoffumschlagzentrums in Ahlhorn keine Probleme. Hier sei das Gewerbeaufsichtsamt in Oldenburg als Genehmigungsbehörde gefordert, dass alle gesetzlichen Vorgaben zu Themen wie Lärm und Staub eingehalten werden.

Wie Martens erinnerte auch FDP-Fraktionschefin Imke Haake daran, dass langfristig der zusätzliche Autobahnanschluss an die A 1 über die Visbeker Straße umgesetzt werden muss. „Wir müssen den Fokus darauf legen, den Ort Ahlhorn und die Gemeindestraßen vom Verkehr zu entlasten“, so Haake, denn jede Ansiedlung im Metropolpark ziehe auch Verkehr nach sich. Grundsätzlich begrüßte sie das neue Vorhaben, dafür habe die Gemeinde dieses Industriegelände ausgewiesen. Konkret gehe es in diesem Fall um 20 zusätzliche Arbeitsplätze, ergänzte sie. Ebenso betonte sie: „Der Abfall darf nicht in der Gemeinde gelagert werden. Das ist der Vorbehalt.“

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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