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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Asyl: Hallen bleiben bis Jahresende Flüchtlingsunterkunft

13.11.2015

Wildeshausen Überraschend kommt die Nachricht nicht. Die provisorischen Notunterkünfte für Flüchtlinge werden zumindest bis zum Jahresende zur Dauereinrichtung.

„Das Land hat uns in Kenntnis gesetzt, dass die Verlängerung der Amtshilfe bis zum 31. Dezember ausgedehnt wird“, so Landkreis-Sprecher Oliver Galeotti zur NWZ . Das bedeutet auch: Die beiden Sporthallen von Gymnasium und BBS bleiben länger als die ursprünglich angekündigten vier Wochen Flüchtlingsunterkunft.

Die Amtshilfe für das Land wurde auf 500 Personen festgelegt. Und damit sind nicht mehr die zugeteilten Menschen gemeint, sondern die tatsächlich in Wildeshausen bleibenden. Hintergrund: Ein erheblicher Teil der Flüchtlinge, die in Wildeshausen (und auch anderswo) aus den Bussen stiegen, machten sich prompt auf eigene Faust auf die Weiterreise zu Bekannten und Verwandten in Skandinavien, der Schweiz, den Niederlanden oder anderen deutschen Regionen. Dadurch waren in beiden Sporthallen auch deutlich weniger Menschen als ursprünglich zugeteilt.

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Nun wird das Land so lange neue Busse schicken, bis die Zahl von 500 auch real erreicht ist. „Derzeit leben in beiden Sporthallen rund 325 Menschen“, sagt Galeotti.

Durch Umbauten (siehe Bericht unten) will der Landkreis erreichen, dass auch bei voller Belegung eine vernünftige Versorgung und Unterbringung der Menschen gewährleistet bleibt.

Wie es mit dem Schulsport weitergeht, ist derzeit noch unklar. Galeotti weist aber auf „intensive Gespräche“ hin. Demnächst wolle man ein neues Konzept vorstellen.

Was nach dem 31. Dezember passiert, sei hingegen völlig unklar. Wenn die Flüchtlingsströme weiter anhalten, dürfte sich die befristete Amtshilfe für das Land vermutlich erneut verlängern. Zudem hat das Land in seiner Mail an den Kreis mitgeteilt, „dass derzeit leider keine verbindliche Aussage dazu gemacht werden könne, ob und wann weitere Amtshilfeersuchen erforderlich sein werden“.

Die nächsten zwei Busse mit rund 100 Personen sind für diesen Freitagabend angekündigt. Ein weiterer Bus mit 50 Personen wurde dem Landkreis für Sonntagvormittag angekündigt. Das bedeutet für ehrenamtliche wie hauptamtliche Helfer erneut einen Wochenendeinsatz. Aufnahmeformalien und ärztliche Untersuchungen müssen somit am Sonnabend und Sonntag stattfinden.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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