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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

3000 Bürger könnten mitmischen

18.10.2018

Harpstedt Die einen wollen sich ehrenamtlich engagieren, aber wissen nicht wo. Die anderen suchen ehrenamtliche Unterstützer, aber wissen nicht, wie sie die Helfer finden. – Angesichts dieser „Gemengelage“ hat die SPD-Fraktion der Samtgemeinde Harpstedt eine Forderung aufgestellt: „Wir brauchen eine Anlaufstelle, die in der Lage ist, die unterschiedlichen Interessengruppen zusammenzuführen.“ Aber wer könnte diese Anlaufstelle bieten? Zwei „Dienstleister“ sind im Rennen: die Wildeshauser Freiwilligenagentur „Mischmit“ und eine Gruppe um Gerd Backenköhler.

Worum es geht, hatte SPD-Fraktionschef Heinz-Jürgen Greszik in einem Antrag an die Samtgemeinde beschrieben. „In großer Vielfalt“ werde in der Samtgemeinde ehrenamtliche Arbeit geleistet, etwa in Vereinen oder bei der Feuerwehr. Aber es gebe auch brachliegendes Potenzial: Interessierte, die sich gern einbringen würden. Und auf der andere Seite gebe es Menschen, die gern Hilfe in Anspruch nehmen würden.

Ein Drittel will was tun

Auf Wunsch der SPD hin war die Wildeshauser Freiwilligenagentur „Mischmit“ zur jüngsten Sitzung des Schul- und Sozialausschusses eingeladen worden. Dieter Brüggmann, Vorsitzender des Mischmit-Trägervereins, und Geschäftsstellenleiter Thorben Kienert stellten die Einrichtung vor.

Ein Drittel der (erwachsenen) Bevölkerung sei bereits ehrenamtlich tätig, ein weiteres Drittel wolle ehrenamtlich tätig werden, „weiß aber nicht wo und wie“, erklärte Brüggmann. Runtergebrochen auf die Samtgemeinde seien das etwa 3000 Freiwillige. „Das Potenzial ist groß.“

Der Part der Freiwilligenagentur: Sie sorge für eine professionelle Verzahnung zwischen Ehrenamtlichen und Einrichtung. „Beide Stellen werden beraten, geschult, zueinander gebracht und auch nach der Vermittlung betreut.“ Die Mischmit- Dienste seien für beide Seiten kostenfrei.

Aktuell seien etwa 400 Ehrenamtliche durch die Vermittlung von Mischmit ehrenamtlich tätig. Darunter sind laut Brüggmann 48 Personen aus der Samtgemeinde Harpstedt – wo Mischmit allerdings (noch) keine Stellen vermittelt.

Doch das könnte sich ändern. Brüggmanns Vorschlag: Die Samtgemeinde Harpstedt könnte einsteigen in ein seit Juni 2018 laufendes, auf zwei Jahre angelegtes Pilotprojekt. Bei diesem Projekt wurde der Tätigkeitsbereich von Mischmit ausgeweitet auf die Gemeinden Dötlingen und Hatten. Als Kooperationspartner übernimmt der Landkreis Oldenburg die Hälfte der Kosten (in zwei Jahren 11 000 Euro). Die andere Hälfte wird von den Gemeinden Hatten und Dötlingen aufgebracht.

Ein Beitritt der Samtgemeinde zu dem Pilotprojekt sei zum Beispiel zum 1. Januar 2019 denkbar, so Dieter Brüggmann.

Fortsetzung folgt

Bevor hierüber abgestimmt wird, will der Schul- und Sozialausschuss allerdings noch erfahren, was die Gruppe um Gerd Backenköhler anbieten könnte. Sie habe sich Gedanken über die Gründung einer Freiwilligenagentur allein für die Samtgemeinde gemacht, berichtete Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse. Angedacht ist, die Gruppe zur Ausschusssitzung am Donnerstag, 8. November, einzuladen.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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