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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kein Mangel an bezahlbarem Wohnraum?

21.05.2019

Harpstedt Gibt es in der Samtgemeinde Harpstedt ausreichend bezahlbaren Wohnraum – und gibt es genügend Sozialwohnungen? Das will die SPD-Fraktion im Samtgemeinderat wissen. Bei der Sitzung des Schul- und Sozialausschusses am Montag, 27. Mai, um 18 Uhr im Foyer der Delmeschule in Harpstedt kommt das Thema aufs Tapet. Auch ein Vertreter des Kommunalverbundes Niedersachsen/Bremen ist eingeladen, Auskünfte zu geben.

4,2 Prozent erhalten Sozialleistungen

Der Anteil der Empfänger von Sozialleistungen ist in der ländlich strukturierten Samtgemeinde Harpstedt mit 4,2 Prozent der Bevölkerung, das sind 456 Personen, deutlich geringer als bei Nachbarkommunen, so Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse. Für April 2019 nannte er im Einzelnen folgende Zahlen:

Leistungen nach SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende): 281 Personen; Leistungen nach SGB XII (Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung): 86 Personen; Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz: 11 Personen; Leistungen nach Wohngeldgesetz: 78 Personen.

Die SPD begründete ihren Vorstoß mit dem regionalen Wohnungsmarktbericht des Kommunalverbundes vom Juni 2018. Danach gebe es „zu viele große und zu wenig kleine Wohnungen und zu wenig bezahlbaren Wohnraum an zu wenig Standorten“.

Die Samtgemeindeverwaltung hat im Vorfeld der Ausschusssitzung insbesondere die Situation bei der Versorgung mit Sozialwohnungen analysiert. Ergebnis: 2015 gab es samtgemeindeweit 28 zweckgebundene Sozialwohnungen, davon 22 Altenwohnungen.

Nach einer Bedarfsprognose des Landkreises Oldenburg bestehe fürs gesamte Kreisgebiet bis 2020 ein Bedarf an 360 neuen Sozialwohnungen. Bislang seien aber erst 128 erstellt oder in Planung.

Besser sieht die Zwischenbilanz in der Samtgemeinde Harpstedt aus: Hier sollten nach der Bedarfsprognose bis 2020 zehn Sozialwohnungen gebaut werden. Sechs gebe es bereits, zehn weitere seien in Planung. Anders ausgedrückt: Das Soll wird „übererfüllt“.

Was die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum angeht, gab die Verwaltung einen Hinweis: In der Samtgemeinde sei das Mietniveau niedriger als in Nachbargemeinden. Teils lägen die Preise „unter der Mietobergrenze für neue Sozialwohnungen“.

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Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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