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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Schul- und Sozialausschuss: „Eltern brauchen Planungssicherheit“

04.03.2020

Harpstedt Dass man für das Kindergartenjahr 2020/2021 eine neue Gruppe in der Samtgemeinde Harpstedt einrichten muss, stand während der Sitzung des Schul- und Sozialausschusses am Montagabend außer Frage. „Da dürfen wir nicht zögern. Aber wir haben jedes Jahr die gleiche Situation, dass es mehr Kinder als gedacht gibt. Wir müssen endlich längerfristig planen“, forderte Ausschussmitglied Irene Kolb (Grüne).

Nächste Sitzung

Auch der Bau- und Wegeausschuss der Samtgemeinde beschäftigt sich in seiner Sitzung am Montag, 9. März, um 19 Uhr im Hotel Zur Wasserburg mit dem Thema Kindertagesstätte. Konkret geht es um den Anbau von drei Gruppenräumen an die Kita Zwergnase. Laut Kostenschätzung werden die Baukosten voraussichtlich 2,3 Millionen Euro betragen. Dieser Betrag ist für die Durchführung der Baumaßnahme im Haushalt zu veranschlagen. In der Sitzung wird der Vorentwurf durch das beauftragte Ingenieurbüro vorgestellt.

Zuvor hatte schon Saskia Kamp (SPD) die Bedarfsplanung in der Samtgemeinde Harpstedt kritisiert. „Es ist nicht familienfreundlich, wenn Eltern bis kurz vor den Sommerferien warten müssen, ob sie einen Kindergartenplatz bekommen oder nicht. Eltern brauchen Planungssicherheit“, machte sie deutlich. Es gebe schließlich den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. „Es ist Aufgabe der Verwaltung, Prognosen zu entwickeln“, sagte Kamp.

Auch Klaus Budzin (SPD) warf der Verwaltung vor, nicht perspektivisch genug zu planen. Stefan Pleus (CDU) sprach der Verwaltung dagegen sein Vertrauen aus: „Wir können froh sein, dass überhaupt ein Raum für die zusätzliche Kindergartengruppe gefunden werden konnte“, sagte er.

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Die Pläne diesbezüglich stellte Edda Masemann (Fachbereichsleiterin Ordnung und Soziales) vor: Derzeit könne man im Gebiet der Samtgemeinde 33 Kindern keinen Platz anbieten. „Die Erhöhung der Anmeldezahlen war nicht absehbar“, sagte sie. Daher müsse man nun dringend reagieren. In der Krippe Dünsen könne man als Übergangslösung den Bewegungsraum in einen Gruppenraum umwandeln. „Hier sind wir in Kontakt mit dem Landesjugendamt, das die Übergangslösung für ein Jahr bewilligt“, so Masemann. Lediglich den Außenspielbereich müsse man noch vergrößern (von rund 500 auf 660 Quadratmeter), darüber hinaus müsse Personal eingestellt – Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse betonte, dass man unbefristete Stellen ausschreiben wolle – und Mobiliar und Material angeschafft werden. Die Gesamtkosten: rund 120 000 Euro.

Die Ausschussmitglieder sprachen sich einstimmig für diese Beschlussvorlage aus.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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