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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Delegation aus Hatten und Oldenburg besucht Machatschkala

20.06.2019

Hatten /Oldenburg /Machatschkala Schon seit 30 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Hatten, Oldenburg und Machatschkala in Russland. Aus diesem Anlass ist kürzlich eine Delegation der Gesellschaft Deutschland-Russland/Dagestan (GDRD) – Region Oldenburg – in die Hauptstadt der Republik Dagestan gereist. Die Delegation wurde vom Oberbürgermeister Salman Dadajev empfangen und herzlich begrüßt. „Er hat dabei betont, dass man die Städtepartnerschaft mit neuem Leben füllen will“, sagte Helmut Hinrichs, Vorsitzender der Gesellschaft. Von russischer Seite sei man sehr an einer künftigen Wiederbelebung der Zusammenarbeit interessiert.

Dafür sei es unerlässlich, die bestehende Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bezüglich Dagestan aufzuheben, ist Hinrichs überzeugt. „Die Reisewarnung belastet die Städtepartnerschaft! Wir haben bei unserem Besuch nichts Kritisches erlebt und fühlten uns sicher“, betont er. Aufgrund der friedlichen Situation solle man eine Prüfung und Aufhebung der Warnung anstreben.

Machatschkala als Urlaubsort

Hinrichs hofft, dass dann mehr Menschen in den Nordkaukasus reisen. Der Tourismus habe sich weiter entwickelt, es gebe lohnenswerte Ausflugsziele, reizvolle Landschaft, gepflegte Parkanlagen und Hotels, wirbt er für Machatschkala als Urlaubsort.

Ein zentraler Punkt der Reise war die Begegnung mit Vertretern der Organisation „Leben ohne Tränen“ für Menschen mit geistigen Behinderungen. Diese arbeitet zusammen mit den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg und zeigte sich besonders interessiert am Modell des „Café Kurswechsel“. „Dessen Konzept hat bei ,Leben ohne Tränen’ Anklang gefunden, und nun betreiben sie das erste Inklusionscafè in Russland“, erzählt Hinrichs.

Zum Reiseprogramm gehörten auch Besuche der Deutschen Fakultät der Universität in Machatschkala sowie der Agraruniversität. Dabei stand vor allem eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland im Vordergrund, erklärt Hinrichs: Sowohl die Universitäten in Oldenburg und Machatschkala als auch deutsche Agrarbetriebe und russische Studenten sollen sich zukünftig stärker austauschen.

Folklore beim Nationalfeiertag

Die Delegation unternahm zudem Ausflüge in die Umgebung von Machatschkala: Es ging an das Kaspische Meer und in den Kaukasus. Auch an den Festlichkeiten zum „Tag Russlands“ am 12. Juni nahm die Gruppe teil. Der Nationalfeiertag wurde mit Folklore, Tanz, Musik und Gesang begangen. „Es war sehr beeindruckend, was wir erlebt haben“, resümiert Hinrichs.

Man habe zudem das Familienleben in Russland kennengelernt. „Wir wurden mit großer Herzlichkeit empfangen und eingeladen“, berichtet Hinrichs. Sofort sei man integriert worden und dank der Dolmetscher habe es keine Verständigungsprobleme gegeben.

Neele Körner Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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