• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Imke Haake übernimmt Steuer bei der FDP im Kreis

30.03.2019

Hatterwüsting /Landkreis Deutlich verjüngt präsentiert sich die Spitze des FDP-Kreisverbandes Oldenburg-Land: Imke Haake aus Sage wurde am Donnerstagabend zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Die 38-jährige Lehrerin tritt die Nachfolge von Niels-Christian Heins (58) aus Hatterwüsting an, der nach zehnjähriger Amtszeit nicht mehr kandidiert hatte.

Der Bundestagsabgeordnete Christian Dürr hatte die Vorstandswahlen geleitet. Er lobte die „fantastische Unterstützung“ der Parteibasis in den vergangenen Jahren.

Von den 31 stimmberechtigten Mitgliedern des Kreisparteitags im Hotel Meiners in Hatterwüsting votierten 28 für Haake, die nur zwei Gegenstimmen erhielt. Zu Stellvertretern wurden Marion Daniel (Ganderkesee), André Heinemann (Hude) und Elisabeth Akkermann (Harpstedt) gewählt. Peter Puschmann (Wardenburg) war zuvor verabschiedet worden. Als Geschäftsführer wurde Claus Mansholt bestätigt.

Einen Wechsel gab es auch im Schatzmeister-Amt: Michael Bahlmann (32) aus Dötlingen folgt Elga Spille aus Sandkrug, die wie Heins zehn Jahre lang im Amt war und das Geschäftsjahr 2018 mit einem Überschuss abschloss. Zum Pressesprecher wurde Amir Tchavoshinia (Wardenburg) gewählt. Zweite Rechnungsprüferin ist Christa Meenken (Wildeshausen).

Haake, seit 2001 FDP-Mitglied und seit acht Jahren Vorsitzende der FDP-Fraktion im Großenkneter Gemeinderat, kündigte eine Modernisierung der Partei an. Die Mitte der Kommunalwahlperiode 2016-2021 sei der ideale Zeitpunkt für den personellen Umbruch. Die FDP im Oldenburger Land wolle „weiterhin gute Ergebnisse“ liefern, kündigte Haake an. Sie warb um Unterstützung beim bevorstehenden Europawahlkampf. Die FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Nicola Beer, werde am 17. April in Bad Zwischenahn reden.

Heins sprach in seinem Rechenschaftsbericht von „recht turbulenten Jahren“. Der 58-jährige Gymnasiallehrer aus Hatterwüsting hatte sich 2009 in einer Kampfabstimmung gegen die damalige Vorsitzende Monika Grashorn, ebenfalls aus dem Ortsverband Hatten, durchgesetzt. Die Vorgehensweise stieß seinerzeit innerparteilich auf heftige Kritik. Heins betonte nun, die Krise sei gemeinsam gemeistert worden. Bei Wahlen habe der FDP-Kreisverband stets zu den „besten drei“ im Land gehört. „Das geht nur, weil wir in den Dörfern gut verankert sind“, so der scheidende Vorsitzende. Er sei seinerzeit in die Politik gegangen, weil die alte Dorfschule in Hatterwüsting verkauft werden sollte. Dort ist heute eine Kindertagesstätte, die als „Vorzeigeobjekt“ gelte. Heins bedauerte zugleich, dass es im Kreistag nicht gelungen sei, in Wildeshausen den Tausch zwischen der Hunteschule (Förderschule Lernen) und der Grundschule St. Peter zu verhindern. Ein politisches Ziel formulierte Heins noch in seiner letzten Rede als Kreisvorsitzender: „Ich wünsche mir, dass Frauen und Männer in den Parlamenten gleich viele Mandate haben.“ Der FDP-Kreisvorstand hat diese Quote längst erfüllt.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2701
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.