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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

SPD will geplantes Baugebiet aufwerten

12.09.2019

Heide Es ist ruhig geworden um den Bebauungsplan „südlich Heuweg“ in Heide. Nach dem Aufstellungsbeschluss im April 2018 hatte es Proteste von Anliegern gegeben, eine Bürgerinitiative gründete sich und das Verfahren zieht sich seitdem hin. Im Moment laufe die Bestandsaufnahme von Natur und Landschaft, sagte Peter Meyer, Fachbereichsleiter Gemeindeentwicklung, auf Nachfrage der NWZ.

Unterdessen macht die SPD einen neuen Vorschlag, der zur Aufwertung des geplanten Baugebietes beitragen soll: Die Gemeindeverwaltung möge eine natürliche Grünanlage oder einen kleinen Park in der Planung berücksichtigen, beantragt SPD-Fraktionschef Werner Brakmann auf Anregung von Ratsherr Fred Molde. Eine solche Anlage diene als CO2-Speicher und fördere die soziale Kommunikation, begründet Brakmann den Antrag. Auch sportliche Aktivitäten könnten dort ermöglicht werden.

Ausdrücklich betont die SPD, dass es sich bei der Grünanlage um eine Zusatzmaßnahme handeln müsse: „Der vorhandene Baumbestand und die ortsprägende Allee am Heuweg sind selbstverständlich zu erhalten“, heißt es in dem Antrag. Das sehen die Planer allerdings ebenso: „Die Bäume stehen zu lassen, ist unsere Absicht“, versicherte Meyer. Auch dem Antrag der SPD stehe die Verwaltung positiv gegenüber: „Wir werden versuchen, das in der Planung unterzubringen.“

Nach Angaben des Fachbereichsleiters wurde der Kaufvertrag für die knapp einen Hektar große Fläche mittlerweile abgeschlossen. Das Gebiet ist damit im Besitz der Gemeinde, die es laut Peter Meyer auch selbst vermarkten könnte – ohne Einschaltung eines Bauträgers. Das würde sich vermutlich mindernd auf die Grundstückspreise auswirken. Sozialer Wohnungsbau ist am Heuweg auch vorgesehen – in welchem Umfang, so Meyer, müsse im Rahmen der Planung noch festgelegt werden.

Die derzeit laufende Bestandsaufnahme der natürlichen Gegebenheiten werde wohl noch bis in den Oktober dauern, meinte Meyer, danach könne ein Planentwurf angefertigt werden, der möglichst noch in diesem Jahr dem Fachausschuss zur Beratung vorgelegt werden solle, um ihn anschließend öffentlich auslegen zu können.

Darauf bereitet sich schon jetzt die Bürgerinitiative Heuweg vor: „Wir arbeiten zurzeit an der Begründung unserer Argumentation“, sagte BI-Sprecherin Sarah Kleesiek. Nach wie vor halte die Initiative ein Baugebiet an dieser Stelle für falsch – und auch für überflüssig, nachdem Peter Meyer in der vergangenen Woche berichtet habe, dass Ganderkesee mit der vom Landkreis geforderten Wohnraumversorgung schon recht weit vorangekommen sei: „Das Argument ,Wir müssen ja unbedingt bauen’“, so Kleesiek, „das zieht nicht mehr.“

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Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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