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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Hilfe aus Brüssel im Bobby-Car-Streit

30.11.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-11-30T05:25:59Z 280 158

Ärger:
Hilfe aus Brüssel im Bobby-Car-Streit

Wildeshausen Im Streit um das Bobby-Car im Twistringer Weg bekommen die betroffenen Familien Unterstützung aus dem Brüsseler Europaparlament. Informiert durch eine Bürgeranfrage hat der Europaabgeordnete Arne Gericke (Familien-Partei) sich mit einem Vorschlag in die „an sich kommunale Angelegenheit“ eingeschalten, schreibt der Politiker in einer Mitteilung.

Anwohner des Twistringer Weges hatten ein Bobbycar an die Straße gestellt, um Autofahrer aufmerksam zu machen und zum Abbremsen zu bewegen. Die Stadt hatte das untersagt und sie schriftlich aufgefordert, das Fahrzeug bis diesen Mittwoch zu entfernen.

In einem Brief an Bürgermeister Jens Kuraschinski habe Gericke nun darum gebeten, „konstruktive Lösungen im Sinn der Kinder zu suchen, bevor etwas Schlimmeres passiert“. Seine Idee: 30er-Zone im gesamten Bereich, mehr Geschwindigkeitskontrollen und der Einbau kostengünstiger „Berliner Kissen“ zur „effektiven Abbremsung der Raser“. Klappt das nicht, solle die Stadt „das Bobby-Car als eine Art Mahnmal dulden“.

Gericke stellt sich an die Seite der betroffenen Familien: „Man muss die Sorgen der Eltern ernst nehmen und die Kinder schützen.“ Allein die Lage des Twistringer Weges und die Anbindung des Kindergartens ließen erahnen, wie hoch das Verkehrsaufkommen jenseits des normalen Anliegerverkehrs zu Stoßzeiten ist.

Gemeinsam mit Carsten Krehl, stellvertretender Landesvorsitzende der Familien-Partei Niedersachsen, wolle Gericke den direkten Kontakt zu den betroffenen Familien suchen, um gemeinsam Lösungen zu suchen.

Die Stadtverwaltung teilte auf NWZ -Anfrage am Dienstagnachmittag mit, dass ihr das Schreiben von Gericke bisher nicht vorliege.

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