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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Inklusion: Wie ernsthaft meint es die Politik?

14.02.2018

Hude Bei den Behindertenbeiräten macht sich Enttäuschung breit. Dies stellten Vertreter von Beiräten aus den Landkreisen Wesermarsch, Ammerland, dem Landkreis sowie der Städte Oldenburg und Delmenhorst bei ihrem Regionaltreffen in Hude fest. Die aktuelle Inklusionsvereinbarung der neuen niedersächsischen Landesregierung sei nicht mit der UN-Behindertenrechtskonvention vereinbar. Inklusive Beschulung werde in dieser UN-Kovention als alternativlos vorgeschrieben. Doch mit der Aussetzung der Inklusion in allgemeinbildenden Schulen dürfte dies dann schwierig werden.

Alle Teilnehmer des Treffens in Hude waren sich einig: Bis heute sei viel zu wenig geschehen. Jahrelang hätte es die Politik versäumt, die Weichen für genügend Fachpersonal an den Schulen zu stellen. Es könne nicht sein, dass unter dem hausgemachten Problem des Lehrermangels die Inklusion leiden müsse.

„Wofür wir jahrelang mit unserer ehrenamtlichen Arbeit gekämpft haben, wird zurückgeworfen“, sagte Albert Mumme vom Seniorenbeirat Nordenham. „Wie soll es einer Lehrkraft ohne Zusatzausbildung gelingen, eine Klasse mit Kindern mit Behinderungen problemlos zu unterrichten?“ Man habe den Eindruck, als ob die Politik die Inklusion nicht ernsthaft weiterverfolgen wolle. Den Vertretern geht es auch darum, Barrieren in den Köpfen der Menschen abzubauen. „Wir werden den Finger weiterhin in die Wunde legen“, sagte Mumme. Schließlich sei man durch den Kontakt zu Petra Wontorra, der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, in der Landeshauptstadt gut vernetzt.

Neben dem gegenseitigen Austausch stand auch noch die Wahl von Sprechern auf der Tagesordnung. Zum ersten Sprecher der Vereinigung wurde Albert Mumme, zur zweiten Sprecherin Maren Merl (Ammerland) gewählt. Schriftwartin ist Rita Rockel (Landkreis Oldenburg).

Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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