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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Mehr tun für Straßen und Wege

25.11.2019

Hude Nach vielen Jahren mit einer nach Ansicht der CDU „überzogenen Sparpolitik“, investiert die Gemeinde seit einigen Jahren mit erhöhten Mitteln, um eine Verbesserung ihres Straßen- und Wegenetzes zu erreichen. Mit Erfolg, meint CDU-Ratsmitglied Andreas Otte. Diese zusätzlichen Mittel hätten aus Sicht der Christdemokraten dazu geführt, dass nicht nur die gefühlte Qualität zugenommen, sondern auch die reinen „Flickmaßnahmen“ und Kleinreparaturen nach Aussagen des Zweckverbandes abgenommen hätten. Es zeige sich, dass mit sinnvoll eingesetzten Mitteln langfristig Geld eingespart werden könne. Und dies bei gleichzeitiger Steigerung der Zufriedenheit der Bürger und ortsansässiger Unternehmen. Die CDU möchte deshalb schon ab dem Haushaltsjahr 2020 die Mittel für investive Straßenbaumaßnahmen von bisher jährlich 500 000 Euro auf erst einmal 700 000 Euro erhöhen. Die zusätzlichen Mittel sollten ausschließlich für innerörtliche Straßen und Wege in Hude und Wüsting genutzt werden, entsprechend den Empfehlungen des Zweckverbandes und des gemeindlichen „Arbeitskreises Straßen“.

Erhöhen möchte die CDU zudem den Ansatz für Maßnahmen für Fuß- und Radwege, der über kleine Instandhaltungsmaßnahmen hinausgeht. Zusätzlich sollten jährlich 50 000 Euro bereitstehen. Auch in diesem Bereich gibt es Handlungsbedarf.

Skulpturenufer im Blick

Handlungsbedarf sieht die CDU zudem im Bereich des Skulpturenufers in Hude. Auch hierzu ist ein Antrag an Bürgermeister Holger Lebedinzew auf den Weg gebracht worden.

Das Skulpturenufer erfreue sich großer Beliebtheit bei den Bürgern, sei Anlaufpunkt für Touristen und Kunstinteressierte. „Hier hat die Gemeinde zusammen mit dem Künstler Wolf E. Schultz ein Kleinod geschaffen, das aus der hiesigen Landschaft nicht wegzudenken ist“, betont Andreas Otte. Und dieses besondere Areal sollte allen Bürgerinnen und Bürgern offenstehen.

Die Christdemokraten beantragen deshalb verschiedene Maßnahmen, die das Skulpturenufer auch für Menschen mit Handicap erlebbar machen. Vorgeschlagen werden Behinderten-Parkplätze und eine barrierefreie Hauptzuwegung sowie auch ein entsprechender Ausbau der Wege auf dem Gelände.

Mehr Aufenthaltsqualität soll erreicht werden. Ein Vorschlag lautet, entlang des Hauptweges eine Obstbaumallee mit heimischen „alten“ Sorten anzulegen. Auch sollte für Hundebesitzer, die dort oft ihre Tiere frei laufen lassen, ein Hundefreilaufplatz an geeigneter Stelle eingerichtet werden, aber außerhalb des eigentlichen Gebietes. Dort sollten Kulturerlebnis und Naherholung nur mit angeleinten Tieren erlaubt sein.

Ratsherr Otte regt an, Fördermittel einzuwerben, wie zum Beispiel von der Bingo-Stiftung, oder für Unterstützung durch örtliche Unternehmen und Bürger zu werben. Nach Kenntnis der CDU seien einige Unternehmen und Bürger bereit, sich für eine solche Maßnahme mit zu engagieren. Otte hat beantragt Haushaltsmittel von 25 000 Euro schon für das Frühjahr 2020 bereitzustellen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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