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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Schluss ist noch nicht so ganz

08.02.2019

Hude „Dann ist aber Schluss“, sagt Gunda Wieting. Die 64-jährige Huderin hatte am 31. Dezember des vergangenen Jahres zwar ihren letzten Arbeitstag im Huder Rathaus. Nach mehr als 48 Jahren in Diensten der Gemeinde verabschiedete sich die Verwaltungsangestellte in den Ruhestand während einer Feierstunde. Nach einem vierwöchigen Urlaub war sie aber wieder da. Für ein paar Stunden in der Woche unterstützt Gunda Wieting bis Mitte des Jahres als „Minijobberin“ den Fachbereich. Dann soll aber endgültig der Ruhestand angetreten werden, sagt sie.

Drei Gemeindedirektoren und zwei hauptamtliche Bürgermeister hat Gunda Wieting in den nunmehr fast fünf Jahrzehnten ihrer Tätigkeit im Huder Rathaus erlebt.

Angefangen hat alles am 1. April 1970, als sie ihre dreijährige Ausbildung zum Verwaltungslehrling in Hude begann. „Da hatten wir noch nicht einmal eine elektrische Schreibmaschine“, sagt sie. Als dann Anfang der 90er Jahre der erste Computer kam, kann Gunda Wieting sich noch gut erinnern, wie sie sich zuerst nicht traute, die „Maus“ überhaupt anzufassen. Sie hat sich den technischen Herausforderungen gestellt. „Schon lange geht nichts mehr ohne PC“, sagt sie.

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung arbeitete Gunda Wieting zunächst im Meldeamt, bevor sie nach kurzer Zeit in das Bauamt wechselte, wo sie bis jetzt tätig ist. Bereits 1976 hatte sie erfolgreich den zweijährigen Angestelltenlehrgang absolviert.

Ihre Aufgabenfelder im Bauamt haben sich aufgrund von Organisationsveränderungen inhaltlich immer mal wieder verändert, wie zum Beispiel durch die Gründung des Zweckverbandes Kommunalservice Nordwest, der den gemeindlichen Bauhof ersetzte. Gunda Wieting war und ist die gute Seele des Bauamtes, wie Fachbereichsleiterin Martina Schneider berichtet. Als Martina Schneider ihre Ausbildung im Huder Rathaus begann, wurde sie von Gunda Wieting betreut, wie auch viele weitere Auszubildende in all den Jahren. Darunter auch Hudes Kämmerer Olaf Hespe.

Gunda Wieting ist bekennender Fan des FC Bayern. Demnächst ist ein Trip nach München geplant. „In mein Wohnzimmer“, verriet Gunda Wieting und meint das Stadion. Auch wenn bei ihr die Bayern beim Fußball die erste Geige spielen, ist Gunda Wieting als echte Norddeutsche eine emsige Verfechterin der plattdeutschen Sprache. Sie versucht auch immer wieder, neuen Kollegen im Rathaus davon etwas beizubringen.

Gunda Wieting ist aktiv bei den Huder Proseccohexen, die intensive Kontakte zur italienischen Partnergemeinde Fiume Veneto pflegen. Über Jahre war sie die „Glücksfee“ bei der Auslosung der Paarungen für das Betriebsfußballturnier der Gemeinde, das es mittlerweile leider nicht mehr gibt. Beim Handball-Förderverein ist sie ebenfalls aktiv.

„Mal schauen, was ich sonst noch so mache“, sagt sie auf die Frage, wie es weitergeht, wenn auch ihr „Minijob“ im Gebäudemanagement der Huder Verwaltung endet.

Vielleicht geht es ja noch mal in die Verlängerung?

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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