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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

„Klug handeln für Mensch und Umwelt“

11.10.2017

Hude /Landkreis „Ich bin überzeugt davon, dass Menschen für ein gutes Zusammenleben eine lebenswerte Umwelt benötigen. Der vorhandene Handlungsrahmen unserer Gesellschaft reicht nicht aus, um Mensch und Umwelt gleichermaßen zu schützen“, sagt Kirsten Neuhaus. Die Landtagskandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis Oldenburg-Land stellt deshalb ganz bewusst das Motto „Klug handeln für Mensch und Umwelt“ in den Vordergrund ihres Wahlkampfes.

Kirsten Neuhaus ist in Berne aufgewachsen. Sie ist verheiratet und lebt in Hude.

„Politik hat mich schon ein Leben lang fasziniert“, sagt die 35-Jährige. Und besonders der Umwelt- und Naturschutz.

Seit rund eineinhalb Jahren ist Kirsten Neuhaus aktiv für die Grünen. Seit 2016 gehört sie der Fraktion der Grünen im Huder Rat an, arbeitet im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt und im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft mit.

Beruflich ist Kirsten Neuhaus als SAP-Systembetreuerin/IT-Projektmanagerin bei den kommunalen Krankenhäusern der Stadt Bremen in Vollzeit beschäftigt. Ihre ersten beruflichen Erfahrungen sammelte sie übrigens als Croupier in der Spielbank Bad Zwischenahn, erzählt sie.

Es folgte eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Danach arbeitete die 35-Jährige in Teilzeit, um ihren Bachelor-Abschluss in Politik- und Verwaltungswissenschaften zu erwerben. Sie war klinische Studienassistentin und wechselte nach Abschluss des Masterstudiums ins Qualitäts- und Projektmanagement, wo sie zunehmend IT-Projekte im Gesundheitswesen umsetzte.

„In meiner freien Zeit bin ich gerne zuhause, verbringe die Zeit mit meinem Mann und meiner Familie“, sagt die Kandidatin. „Ich esse gerne und ich lache gerne“, beschreibt sie sich. Und sie ist bekennender „Star Trek“-Fan.

Meine drei Ziele für den Landkreis

1. Mehr Glasfaserausbau für eine zukunftsfähige Gigabit-Infrastruktur: Der Zugang zum Internet und zum vernetzten Arbeiten ermöglicht eine weltweite Kommunikation und neue Formen des Arbeitens miteinander. Durch die damit gewonnene Unabhängigkeit wird der langfristige Erhalt ländlicher Lebensräume ermöglicht.

2. Car-Sharing für ländliche Räume: Ich möchte ein Konzept entwickeln, wie Car-Sharing vor Ort umgesetzt werden kann. Dazu möchte ich mit kleinen Grundzentren anfangen. So könnten vielleicht Anreize geschaffen werden, zumindest auf den Zweitwagen zu verzichten.

3. Stärkung der gesundheitlichen Versorgung: Ärzte und andere gesundheitliche Leistungen müssen erreichbar sein für die Menschen. Konzepte der Telemedizin sollten zusammen mit der kassenärztlichen Vereinigung entwickelt werden, zum Beispiel für regelmäßige Kontrollen bei chronisch Kranken, ohne dass sie dazu zum Arzt gehen müssen.

Hier hat meine Partei Unrecht

Die von meiner Partei geplante Abschaffung des momentanen Abrechnungssystems im stationären Bereich (Krankenhaus), halte ich als Fachfrau für wenig sinnvoll. Es hat viel Zeit gekostet, das System aufzubauen. Eine Reformierung des Systems ist zweifelsohne notwendig, da das System zu Fehlanreizen bei der stationären Versorgung führt. Ich bin dafür, das momentane Abrechnungssystem zu verbessern.

So werbe ich um Stimmen

Ich werbe für meine Ziele mit Flyern, Plakaten und an Wahlkampfständen. Ich möchte dabei mit guten Inhalten überzeugen. Besonders viel Freude macht mir das persönliche Gespräch mit den Menschen. Immer wieder werde ich dabei auch auf Themen gestoßen, zu denen ich sonst noch keinen Bezug hatte.

Dafür sollte das Land kein Geld mehr ausgeben

Bei dem Thema Straßen geht es mir um das Motto Sanieren vor Planieren! Jeder Neubau einer Autobahn oder einer Fernstraße ist mit erheblichen naturräumlichen Belastungen und mit großen Kosten verbunden. Sie sind nicht nur umwelt- und klimapolitisch die falsche Antwort auf die Herausforderungen zukünftiger Mobilität, sondern auch volkswirtschaftlich nicht vertretbar. Statt in neue Autobahnen zu investieren, muss vielmehr die bestehende Infrastruktur im Fokus stehen.

Ferner sollte es keine Subventionen für eine industrielle Landwirtschaft geben, sondern eine Förderpolitik, die kleine und mittlere Betriebe stärkt sowie Naturschutz und Tierwohl achtet.

Mein Traumjob in der Landesregierung

Mein Traumjob in der Landesregierung wäre Ausschussvorsitzende für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, um den digitalen Ausbau weiter voranzutreiben und damit auch alternative Arbeitsmöglichkeiten für viele Menschen zu schaffen.

Klaus Derke Hude / Redaktion Hude
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