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Aktualisiert vor 17 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Abgestraft für „Jamaika“ oder für die lokale Politik?

17.10.2017

Hude Wenn man auf die Huder Ergebnisse der Landtagswahl schaut, gibt es einen großen Gewinner, das ist die SPD. Die Sozialdemokraten schossen bei den Zweitstimmen auf stolze 34,1 Prozent. Und die Verlierer sind die drei „Jamaika“-Parteien: CDU, FDP und Grüne. Hat die mögliche „Jamaika“-Koalition auf Bundesebene eine Rolle gespielt oder vielleicht auch die lokale Politik? Das wird unterschiedlich gesehen.

SPD: Plus 6,8 %

„Es freut uns, dass wir in Hude nun die stärkste Kraft sind“, sagte die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Sandra Aichele. Erstmals sei es gelungen, das Direktmandat für Axel Brammer im Wahlkreis zu holen, so Aichele. Das Ergebnis zeige, dass Brammer in den vergangenen Jahren gute Arbeit für den Landkreis geleistet habe. Auch das Zweitstimmenergebnis zeige deutlich, dass die SPD ein ansprechendes Wahlprogramm vorgelegt habe.

CDU: Minus 1,4 %

„Wir sind im Verhältnis noch glimpflich davongekommen“, sagte Hudes CDU-Vorsitzender Dirk Vorlauf. Der Verlust bei den Zweitstimmen liege mit 1,4 Prozent noch unter dem Landesdurschnitt. Deshalb könne er auch nichts Kritisches oder Nachteiliges erkennen, was auf ein „Abstrafen“ für die Politik der CDU auf Gemeindeebene hindeute. Was die Erststimmen angehe, habe die CDU auch in Hude ein gutes Ergebnis mit der neuen Kandidatin Anne-Marie Glowienka erzielt.

FDP: Minus 3,2 %

„Das ist Demokratie“, stellte die Huder FDP-Fraktionsvorsitzende Marlies Pape fest. Man könne der SPD nur gratulieren. 3,2 Prozent verloren haben die Liberalen in Hude. Dass es noch 9,8 Prozent der Zweitstimmen geworden seien, sei beachtlich. Schließlich habe man die Wahlwerbung angesichts der Tatsache, dass es keinen guten Listenplatz für den Kandidaten Niels-Christian Heins gegeben habe, „mit angezogener Handbremse“ betrieben. Wichtig sei es, künftig sachlich und parteiübergreifend das Beste für die Region herauszuholen.

Grüne: Minus 6,6 %

Tief enttäuscht über das Ergebnis zeigte sich Karin Rohde von den Huder Grünen.

Die Grünen in Hude bräuchten sich aber nicht verstecken, „auch wenn wir insgesamt Verluste hinnehmen mussten“, sagte Grünen-Ratsmitglied Hilko Finke. Kirsten Neuhaus als Landtagskandidatin habe prozentual die meisten Erststimmen in Hude erhalten. „Die Grünen finden mit ihrer Politik weiterhin Anerkennung, wir sind und bleiben auf dem richtigen Weg“, so Finke. Dass CDU und FDP in Hude so schlecht abgeschnitten hätten, sei auch „ein Abstrafen für ihre schlechte Politik in Bezug auf Rettungswache und Kindergarten in der Jägerstraße. Ebenso wie für ihre Schuldenpolitik.“

Freie Wähler: Minus 0,9 %

Die Freien Wähler haben in Hude kaum punkten können. 0,9 Prozent der Zweitstimmen gab’s. „Wir hätten gerne ein besseres Ergebnis gehabt“, so Vorsitzender Olaf Budde. Wegen der vorgezogenen Wahlen sei es aber schwierig gewesen, innerhalb kurzer Zeit Themen, die man sich vorgenommen habe, rüberzubringen.

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