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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Huder wollen den Fairtrade-Weg gehen

29.06.2019

Hude Mit großer Mehrheit hat der Huder Gemeinderat am Donnerstagabend beschlossen, den Antrag auf Fairtrade-Gemeinde zu stellen. Die Steuerungsgruppe der Huder Fairtrade-Initiative freut sich: „Wir wollen mit der Initiative das Bewusstsein um fairen Handel anregen“, sagt Sprecherin Karin Rohde. „Wir wollen uns vernetzen und uns gemeinsam lokal dafür stark machen.“ Das Fairtrade-Siegel erhalten Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden.

Ansprechpartner

Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fairtrade“ sind bislang: Heiko Aschenbeck (Gastronomie/Ratsherr/SPD), Ursula Budde (Agenda-Frauen/Ratsfrau/Freie Wähler), Daniel Diemer (Peter-Ustinov-Schule), Karin Eichler (Agenda-Frauen), Wolfgang Eichler (Zivilgesellschaft), Ursula Engsfeld (Zivilgesellschaft), Rena Karger (Bioladen), Jörg Kreusel (kath. Kirche/Behindertenbeirat), Matthias Morawietz (P.-Ustinov-Schule), Marlies Pape (Agenda-Frauen/Ratsfrau/FDP), Karin Rohde (Sprecherin Steuerungsgruppe/Ratsfrau/Bündnis 90/Grüne), Herbert Schuster (Zivilgesellschaft), Margaretha Stolle (Gleichstellungsbeauftragte Gemeinde Hude) und Elke Szepanski (Zivilgesellschaft).

Die Huder Steuerungsgruppe gibt es seit Ende April. Die Männer und Frauen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen wollen mit möglichst vielen Aktivitäten das Bewusstsein für Fairtrade fördern. Informationsveranstaltungen sollen durchgeführt werden. Es ist geplant, Info-Material zu erstellen. Die Gruppe sei offen für weitere Interessierte.

Nach dem Ratsbeschluss, der eine von fünf Voraussetzungen sei, um Fairtrade-Gemeinde zu werden, gelte es nun, viele Verbündete zu finden. Diese können sich anschließen und verpflichten sich, mindestens zwei fair gehandelte Produkte zu verwenden oder zu verkaufen.

Laut Karin Rohde zeigen sich Kirchen, Kitas und Schulen sowie der Einzelhandel in der Gemeinde offen für den Gedanken, fair gehandelte Produkte anzubieten und zu nutzen. Die Steuerungsgruppe hofft, auch in der Gastronomie, in den vielen Vereinen und sozialen Einrichtungen weitere Akteure zu finden.

Es sei unmöglich, alle persönlich anzusprechen. Wer mitmachen möchte, könne sich bei Karin Rohde (karin-rohde@gmx.de) oder einem anderen Mitglied aus der Gruppe melden. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe stünden für Rückfragen zur Verfügung. Wer möchte, könne dann ein einfaches Formular ausfüllen und wieder abgeben. Bis Mitte September sollen genügend Aktivitäten gesammelt sein, um dann die Bewerbung als Fairtrade-Gemeinde abzuschicken.

Fairer Handel beziehe sich zunächst eher auf jene Produkte, „die aus dem Ausland kommen und bei uns nicht erzeugt werden“. „Ansonsten gilt beim Einkauf natürlich die Regionalität“, betonen die Mitglieder der Steuerungsgruppe. „Regional und fair“ nannte es Karin Rohde in der Ratssitzung. Man werde nicht von Hude aus die Welt verändern, aber die Haltung sei entscheidend, sagte Bürgermeister Holger Lebedinzew. Eine Haltung zu dem Thema, die auch andere ermuntert, darüber nachzudenken, fair einzukaufen. Dazu könne die Gemeinde einen kleinen Teil beitragen. Heiko Aschenbeck (SPD) dankte Karin Rohde für ihre erfolgreiche Überzeugungsarbeit. Mit 20 Ja-Stimmen, zehn Enthaltungen und einer Gegenstimme wurde beschlossen, den Antrag auf Hude als Fairtrade-Gemeinde zu stellen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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