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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Standort Umstritten: Wohin mit Hudes neuer Kita?

30.08.2017

Hude Hude braucht eine neue Kita – so weit, so gut. Darüber waren sich auch alle Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Gesellschaft und Soziales einig, die am Montagabend über den Neubau einer Kindertagesstätte berieten. Der entsprechende Unterpunkt der Beschlussvorlage wurde einstimmig angenommen. Doch damit hatte es sich mit der Einigkeit auch schon erledigt.

 Der Vorschlag

In einer ausführlichen Beschlussvorlage hatte die Verwaltung sich mit verschiedenen möglichen Standorten einer neuen Kita auseinandergesetzt. Dabei war man zu dem Schluss gekommen, dass der Mehrgenerationenplatz an der Jägerstraße in Hude-Nord am geeignetsten ist. Entstehen soll eine Kindertagesstätte mit sechs Gruppe.

Diese Empfehlung der Gemeinde schmeckt offenbar einigen Anwohnern gar nicht: Carsten Raschen verlas in der Sitzung eine anderthalb-seitige Stellungnahme, in der er im Namen einiger Anwohner und Eltern deutliche Zweifel am Standort Jägerstraße und am bisherigen Vorgehen der Verwaltung äußert. In dem Schreiben wird das Baugebiet Wilhelmstraße als Standort für eine neue Kita favorisiert.

 Die Planungen

Nachdem das Schreiben ohne große Ausführungen von der Verwaltung zur Kenntnis genommen wurde, präsentierten Andreas Tensfeldt und Andrea Vennebörger von der Stadt Delmenhorst die Planungen zum Kita-Neubau. Diese könnte Hude der Nachbarkommune abkaufen, was deutlich günstiger wäre, als einen eigenen Planer zu beauftragen.

Die Delmenhorster Pläne sehen ein eingeschossiges Gebäude mit einer Gesamtfläche von 1286 Quadratmetern und einem Außengelände von 2873 Quadratmetern vor. Das Gebäude verfügt über einen großzügigen Eingangsbereich, gleichmäßig gestaltete Gruppenräume, einen Bewegungs- und einen Kreativbereich. Hinzu kommen diverse sanitäre Anlagen sowie Räume für die Mitarbeiter.

Der Haken: Die Pläne sind für fünf Gruppen ausgelegt, in Hude sollen aber sechs eingerichtet werden. Ob die Pläne auf sechs Gruppen umzumünzen sind, müsste ein Architekt klären, der mit der Detailplanung beauftragt würde, erklärte Bürgermeister Holger Lebedinzew.

 Die Meinungen

Insgesamt gab es in der Sitzung positives Feedback für die Delmenhorster Pläne. In Bezug auf das weitere Vorgehen gingen die Meinungen auseinander „Wir haben keine Zeit zu verlieren. Der Standort an der Jägerstraße ist offensichtlich geeignet, deshalb sollten wir die Planung dort vorantreiben“, sagte Friedrich Schnabel (CDU).

Das ging einigen Ausschussmitgliedern zu schnell: „Wir müssen die Sorgen und Einwendungen der Bürger bearbeiten“, mahnte Bernd Stolle (SPD). „Das sind ein paar Schritte zu viel und zu schnell“, meinte auch Hilko Finke (Bündnis 90/Die Grünnen), „die Bedenken der Bürger werden in keiner Weise berücksichtigt.“

Obwohl mehrfach angemahnt wurde, dass die Standortfrage nicht ausreichend diskutiert worden sei, stimmte die Mehrheit für den zweiten Teil der Beschlussvorlage, wonach die neue sechszügige Kita auf dem Mehrgenerationenplatz an der Jägerstraße errichtet werden soll. Grundlage der Umsetzung sollen die Planungen aus Delmenhorst sein.

 So geht es Weiter

Nach dem positiven Votum des Ausschusses kommt das Thema in den kommenden Wochen noch zwei Mal auf den Tisch: Am 14. September nichtöffentlich im Verwaltungsausschuss und am 21. September öffentlich im Rat. Beschlossen ist mit der Abstimmung im Ausschuss noch nichts.

Greta Block Volontärin / NWZ-Redaktion
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