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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

In Partnergemeinden steckt viel positives Europa

14.11.2017

Hude Erfahrungen austauschen, die Situation in den Partnerkommunen kennenlernen und dabei immer auch die Zukunft Europas im Blick haben: Das ist das Ziel des gemeinsamen EU-Projekts „Quo Vadis, Europa?“ aller Huder Partnergemeinden.

Das vierte Treffen fand am Wochenende in Hude statt. Und es war wiederum ein sehr konstruktiver Dialog, wie Jurek Grzadzielewski aus der polnischen Partnergemeinde Nowe Miasto Lubawskie am Montagvormittag bei einem abschließenden Pressegespräch feststellte. „Es ist sehr wichtig, sich auszutauschen“, sagte Eleonora Crestan aus Fiume Veneto (Italien). Besonders liege ihr der Austausch der jungen Leute am Herzen.

Crestan begrüßt deshalb den seit dem vergangenen Jahr bestehenden intensiven Kontakt zwischen der Huder Peter-Ustinov-Schule und der Scuola Media in ihrer Heimatstadt. Im Mai nächsten Jahres werden Huder Schüler wieder nach Italien reisen, zum Ende des Jahres kommen italienische Schüler nach Hude.

Einen Schüleraustausch gibt es im nächsten Jahr auch wieder mit der französischen Gemeinde Arnage und der polnischen Partnergemeinde Nowe Miasto Lubawskie.

Die Huder Oberschule denkt außerdem darüber nach, auch mit dem litauischen Salcininkai einen Schüleraustausch anzubahnen. Es ist also einiges in Bewegung im schulischen Bereich.

Man wolle jetzt auch noch mal schauen, ob Jugendbegegnungen außerhalb des schulischen Rahmens möglich seien, sagte Roland Arndt.

So sei ein Thema der Arbeitstagung gewesen, wie man diese gegenseitigen Besuche – zum Beispiel in den Ferien – für Jugendliche attraktiver gestalten könne.

Man wolle jetzt ganz explizit die Gruppe der älteren Jugendlichen ansprechen, um in Erfahrung zu bringen, welche Aktivitäten sie animieren könnten, auch mal in eine der ausländischen Partnergemeinden zu fahren. Zurzeit ist das Interesse eher gering. So gab es nur drei Anmeldungen von angesprochenen 12- bis 16-jährigen Hudern für einen Besuch in Polen in den Herbstferien, wie berichtet wurde. Gemeinsam will man an ansprechenderen Rahmenprogrammen arbeiten.

Das fünfteilige Projekt „Quo Vadis, Europa?“ unter Federführung der polnischen Partnergemeinde Nowe Miasto Lubawskie wird im nächsten Jahr im litauischen Salcininkai seinen Abschluss finden. „Minderheiten und Ehrenamt“ werde dann das Thema sein, berichtete Jurek Grzadzielewski.

Es gebe viele Themen und Probleme, die quer durch Europa alle beträfen, meinte Bürgermeister Holger Lebedinzew. Deshalb sollten auch über das Projektende hinaus Möglichkeiten für weitere solche Gesprächsrunden gegeben sein, wünschte sich Eleonora Crestan aus Fiume. Nur so könnten Grenzen in den Köpfen abgebaut werden für ein gemeinsames Europa.

Dass die EU solche Projekte wie „Quo Vadis, Europa?“ unkomplizierter fördere, wünschte sich Holger Lebedinzew. Sein Fazit nach dem Treffen in Hude, das schon mehr eine „Klausur“ gewesen sei: „Das macht Sinn!“

Die Ergebnisse der Tagung in Hude sollen in einem Positionspapier zusammengefasst werden und an die örtlichen EU-Parlamentarier weitergegeben werden. Die EU-Abgeordneten selbst sollten mehr Bürgernähe zeigen, wünschten sich die Delegierten. Und Europa? Etwas weniger, aber effizienter und straffer, war einhellige Meinung. Anzustreben sei auf Dauer mehr gemeinsames Handeln.

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