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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Verdichtete Bebauung In Hude: Wohnraum schaffen nicht um jeden Preis

23.08.2019

Hude Das Dichtemodell, das die Möglichkeiten der Bebauung im Ort Hude in geordnete Bahnen lenken soll, wird seit gut drei Jahren von der Politik diskutiert. Es soll angesichts der zum Teil massiven Bebauung mit Mehrfamilienhäusern in gewachsenen Siedlungsstrukturen die Möglichkeit geben, vonseiten der Gemeinde einzugreifen. Interfraktionell soll es mittlerweile einen Konsens geben. Die Beschlussfassung steht noch aus, wie auch die öffentliche Vorstellung. Gleichwohl schlägt das Vorhaben jetzt schon Wellen.

Denn sowohl CDU als auch SPD und Grüne haben angesichts von geplanten Bauvorhaben im Bereich von zwei alten Huder Bebauungsplangebieten (Hude III-Goldberg und Hermannstraße-Löpe) beantragt, diese möglichst schnell in ein Änderungsverfahren zu bringen. Damit hätte man die Möglichkeit, was Art, Maß und Geschossigkeit betrifft, den Zielsetzungen des Dichtemodells gegenläufige Bauvorhaben zurückzustellen, wie es die CDU nennt.

Das Dichtemodell sei ein Modell, um aufzuzeigen, wie sich Hude vom Zentrum nach außen entwickle, so Fachbereichsleiterin Martina Schneider. Die Gemeinde könne nicht ausgenutzte Baurechte nach mindestens sieben Jahren entschädigungsfrei ändern. Schon in der Einwohnerfragestunde tauchte nämlich die Frage nach Regressansprüchen auf, wenn Eigentümer ihre Pläne eventuell aus Sicht des noch nicht beschlossenen Dichtemodells nicht mehr verwirklichen können, weil unter anderem Bebauungsdichte und Versiegelungsgrad nicht den neuen Vorgaben entsprechen.

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Laut Verwaltung sei zu bedenken, dass die Rückstellung von Bauanträgen nur ein Jahr bzw. die Veränderungssperre für maximal drei Jahre erfolgen könne. Die Änderungsverfahren für die Bebauungspläne seien deshalb sehr zügig durchzuführen, was angesichts der vielen Planverfahren, die die Verwaltung schon zu bewältigen habe, kritisch zu sehen sei. Der Bürgermeister hatte denn auch in beiden Fällen vorgeschlagen, keine Bebauungsplanänderung einzuleiten. Zum Argument mit der Arbeitsbelastung der Verwaltung wird auch ins Feld geführt, dass es nicht die großen Abweichungen bei den Bauvorhaben seien. Das sei noch tolerabel. Dirk Vorlauf (CDU) sah das anders. Man sollte keine Ausnahmen machen. Man dürfe nicht in allen Bereichen zulassen, dass bis zum letzten Quadratmeter alles für die Bebauung ausgenutzt werde. Vorlauf sprach von „verträglicher Nachbarschaft“. Man müsse Wohnraum schaffen, meinte Ulrike Janz-Janzen, aber nicht um jeden Preis. Es gehe um die Qualität des Ortsbildes und die inneren Strukturen. Die „wilde, rücksichtslose Bebauung auf Kosten der Nachbargärten“ müsse gestoppt werden, so Karin Rohde (Grüne).

Bis auf zwei Enthaltungen (FDP/Freie Wähler) empfahlen alle Ausschussmitglieder gegen den Vorschlag der Verwaltung, die Änderungsverfahren einzuleiten. Insbesondere mit dem Ziel der Reduzierung der Zahl der zulässigen Vollgeschosse.

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Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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