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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Gestaltungssatzung: Huder wollen ihren Ortskern analysieren lassen

21.01.2016

Hude Die Parkstraße und der Huder Kernort könnten sich in Zukunft stark verändern. Das hat zuletzt auch die Planung zum Bau der neuen Rossmann-Filiale gezeigt. Aus diesem Grund empfiehlt der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt eine Analyse des Ortskerns. Das wurde während der jüngsten Sitzung beschlossen.

„Wir wollen damit initiieren, sich wieder grundsätzlich mit dem Kernort zu befassen“, sagte Ulrike Janz-Janzen (SPD), die den Antrag gestellt hatte. Die Notwendigkeit ergebe sich aus der aktuellen Entwicklung. Damit sollen auch für Neubauten Regelungen gefunden werden, damit sie ins Ortsbild passen.

„Auch uns ist deutlich geworden – das Gesicht der Parkstraße wird sich verändern. Wollen wir darauf Einfluss haben“, stellte Bürgermeister Holger Lebedinzew in den Raum.

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Mit einer Analyse der Bestandssituation sollen durch eine Planungsfirma die Grundsätze eines Gestaltungskonzeptes und der Geltungsraum abgeleitet und formuliert werden. In einer zweiten Stufe wären der Geltungsbereich und die rechtliche Umsetzung der Grundsätze zu formulieren. Als weitere Stufe käme die Erarbeitung einer Gestaltungsbroschüre als Beratungsgrundlage für Vorhaben in Betracht, so der Antrag von Ulrike Janz-Janzen. Es gehe dabei um lenkende Maßnahmen, aber keine Reglementierungen. Der Charme Hudes, der durch viele kleine Gebäude besteche, solle erhalten bleiben. „In Varel und Elsfleth wurde das auch gemacht.“

Das sei für wenig Geld zu machen, so der Bürgermeister. „Dann können wir das mit hoher Sensibilität in Angriff nehmen. Wir bringen Verlässlichkeit und Investitionssicherheit.“ Um eine Gestaltungssatzung oder ein grundlegendes Konzept zu verfassen, müsste erst in der Analyse festgestellt werden, ob und wie sich das Ortsbild Hudes präsentiert.

„Wir sollten das in Angriff nehmen und bis zur dritten Stufe für eine Satzung durchziehen“, äußerte sich Ursula Budde (Freie Wähler) zu dem Thema. Gerit Menkens (CDU) betonte, das Zentrum müsse weiterentwickelt werden, sagte aber auch: „Wozu brauchen wir eine Satzung? Wie viel Spielraum bleibt da über? Der Schuss kann auch nach hinten losgehen.“ Parteikollege Friedrich Schnabel (CDU) lobte die Analyse als guten ersten Schritt, den man sobald wie möglich gehen sollte, „um vor bösen Überraschungen geschützt zu werden“.

Als nächstes befasst sich der Verwaltungsausschuss am 21. Januar mit dem Thema.

Sascha Sebastian Rühl Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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