• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kommunalpolitik: Im Rat stehen die Zeichen auf Harmonie

14.11.2014

Wildeshausen Bei den Sitzungen des Wildeshauser Rates wären dem geneigten Beobachter zuletzt alles Mögliche eingefallen – Harmonie jedoch nicht. Noch nicht einmal zwei Wochen als Bürgermeister hat Jens Kuraschinski hinter sich – und in der Ratssitzung am Donnerstagabend ging es einvernehmlich zu, wie schon lange nicht mehr.

Nach der förmlichen Vereidigung von Kuraschinski (42) gab es jede Menge nette Worte, Blumen und Geschenke. Der neue Bürgermeister bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung – vor allem bei den ehrenamtlichen Stellvertretern Wolfgang Sasse (CDU), Evelyn Goosmann (SPD) und Wolfgang Däubler (UWG). Nach dem Abgang seines Vorgängers Kian Shahidi hatte Kuraschinski (der bisher ja allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters war) quasi die Amtsgeschäfte geführt. „Ohne die Unterstützung aus der Politik wäre die Fülle an Terminen nicht machbar gewesen.“ Der neue Bürgermeister bedankte sich aber auch bei seinen Mitarbeitern in der Verwaltung.

Ratsvorsitzender Hartmut Frerichs (SPD) erinnerte daran, dass Kuraschinski 1990 als Azubi im damaligen Verwaltungsgebäude am Marschweg angefangen habe. Später wurde er Inspektor und dann Leiter des Bauamtes. In den vergangenen acht Jahren war er die Nummer zwei der Verwaltung. Obwohl der parteilose Kuraschinski im Wahlkampf noch von der UWG unterstützt wurde (gegen die Kandidatin aller anderen Parteien), gab es aus allen Fraktionen kräftigen Beifall. Sasse sprach von einem „wichtigen Meilenstein“ für Wildeshausen. Frerichs betonte die „Gemeinsamkeit zum Wohle der Stadt“. Offenbar wurde in den vergangenen Wochen so mancher Graben aus der Vergangenheit zugeschüttet.

Das wurde auch bei der Wahl von Thomas Eilers (43) zum allgemeinen Vertreter deutlich. Er war der ausdrückliche Wunschkandidat von Kuraschinski. Und der Rat stimmte einstimmig zu. Mit dem Kämmerer Eilers rückt nun ein Finanzexperte auf Position zwei im Stadthaus.

Damit war die Einmütigkeit noch lange nicht vorbei. Selbst beim Streitthema Pagenmarsch zogen alle an einem Strang. Die fast drei Millionen teure Sanierung soll nun in einer Sondersitzung aufgearbeitet werden. Zuvor werde ein Rechtsanwalt das Thema analysieren.

Einstimmigkeit auch beim Thema Dolmetschertätigkeit an der Wallschule. Eine Erhöhung um 50 Stunden in der Sprache Bulgarisch wurde von allen Fraktionen befürwortet. Gleichwohl herrschte Einigkeit, dass die Sprachmittler auch jenseits der Wallschule helfen sollten – und dass Bulgarisch nur eine von mehreren Sprachen sei, wo Mittler benötigt würden.

Trotz Einstimmigkeit gab es aber bei diesem Thema leichte Disharmonie. Manfred Rebensburg und Jan Wappler (beide Grüne) machten die Situation in der Fleischindustrie mit verantwortlich für den enormen Andrang von Menschen aus Bulgarien.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2601
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.