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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

In der Moorbahn rücken alle zusammen

19.05.2016

Ganderkesee Integration bedeutet mehr als nur dafür zu sorgen, dass Flüchtlinge in der neuen Heimat ein Dach über dem Kopf haben und Deutsch lernen können – davon sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe überzeugt. Bei Angeboten wie Kochkursen oder dem Nähcafé versuchen sie seit Längerem, den Kontakt zwischen Flüchtlingen und Einheimischen zu fördern.

Am Dienstag kam schließlich noch eine neue Form der Begegnung hinzu: das Kennenlernen bei einem gemeinsamen Ausflug. 30 Flüchtlinge und zehn Einheimische fuhren gemeinsam ins Goldenstedter Moor. Möglich wurde das durch Mittel aus der NWZ -Weihnachtsaktion 2015, bei der Leser aus dem gesamten Oldenburger Land 300 000 Euro für die Integration von Flüchtlingen gespendet hatten (die NWZ  berichtete). Drei weitere Exkursionen, ebenfalls finanziert durch die NWZ -Weihnachtsaktion, folgen im Sommer und Herbst.

Das Eintauchen in Geografie und Historie der Region habe den Teilnehmern große Freude bereitet, berichtet Monika Kurzawski vom Arbeitskreis Flüchtlinge. „Es war für sie wirklich ein Höhepunkt!“ Beim gemeinsamen Grillen sei sogar gesungen und getanzt worden.

Zuvor hatte während der Führung Flüchtlingssozialarbeiterin Sandra Baba alle Erläuterungen ins Arabische übersetzt. Einen Teil der Gruppe hatte sie zuvor bereits im Sprachunterricht durch einen Film ins Thema Moor eingeführt. Auch die heimische Fauna zeigte sich am Dienstag von ihrer besten Seite: „Wir haben Kraniche, Kiebitze und Frösche gesehen“, erzählt Monika Kurzawski.

Doch im Vordergrund der Exkursion stand weniger die Wissensvermittlung als vielmehr der integrative Aspekt. Dass sie mit den Menschen aus der Region in Kontakt kommen möchten, stellte ein Grüppchen von Flüchtlingen sogleich etwas abseits des Grillplatzes unter Beweis: „Dort waren gerade Handwerker mit der Reparatur einer Seilbahn beschäftigt“, berichtet Erich Kurzawski. „Es dauerte nicht lange, da saß einer von unseren Leuten oben auf dem Seil und half mit.“

Mit den nächsten drei Exkursionen möchten die Flüchtlingshelfer noch stärker Familien und Kinder ansprechen: Es geht in den Tierpark Ostrittrum, ins Museumsdorf Cloppenburg und in den Zoo Hannover.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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