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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Soziales: Jugendhof Steinkimmen soll Asylbewerber aufnehmen

10.06.2015

Steinkimmen /Rethorn Die weitere Zuweisung von Flüchtlingen zwingt die Gemeinde Ganderkesee zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Weil kaum noch geeignete dezentrale Wohnangebote vorliegen, prüft die Verwaltung, das leerstehende „Haus Christina“ in Rethorn anzumieten. Dagegen regt sich Widerstand vor Ort, aber auch in der Politik. Die Fraktion „Unabhängige Wähler Gemeinde Ganderkesee (UWG)/Marbach“ im Rat beantragt daher, Asylbewerber im Jugendhof Steinkimmen unterzubringen.

Ratsherr Christian Marbach verweist im Gespräch mit der NWZ  auf das fachlich fundierte Angebot der Viasol gGmbH, die derzeit im Jugendhof Langzeitarbeitslose qualifiziert oder Schulassistenten auf ihre Aufgaben vorbereitet. Das Seminarhaus des Jugendhofes biete maximal 100 Betten, davon seien 32 Betten in Doppelzimmern mit Dusche und WC. Pädagogen und Betreuer könnten für die Betreuung der Bewohner eingesetzt werden. Es gebe eine Küche mit eigenem Personal, so dass bei der Zubereitung der Speisen auch religiöse Wünsche berücksichtigt werden könnten, so Marbach. Der Jugendhof biete eine Aula, Seminarräume und eine Kreativhalle für Holz- und Metallbau. Die Viasol gGmbH unterhalte einen eigenen Wachdienst, der bereits Erfahrungen im Umgang mit Zuwanderern gesammelt habe.

Wie Viasol-Geschäftsführerin Kerstin Lehmann der NWZ  sagte, habe die Gesellschaft ausreichend Kompetenz gesammelt, um auch Asylbewerber zu betreuen und zu fördern. Gespräche mit dem Landkreis über dieses Thema habe es noch nicht gegeben.

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Als „äußerst ungünstig“ bezeichnete dagegen Bodo Bode, Sozialdezernent im Kreishaus, die Nutzung des entlegenen Jugendhofes als Flüchtlingsunterkunft. „Der Integrationsgedanke kann hier nicht funktionieren“, so Bode zur NWZ . „Wir wollen Betroffene dort unterbringen, wo Menschen leben.“ Ratsherr Marbach riet dagegen, das Angebot der Viasol zu nutzen.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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