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Aktualisiert vor 31 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

SELBSTHILFE: Kaum Platz für Rollstuhlfahrer

16.07.2009

LANDKREIS Der Kreisbehindertenrat will in Kürze eine Broschüre mit Tipps für Menschen mit Behinderungen veröffentlichen. Das kündigte der Vorsitzende des Gremiums, Hans Sperveslage aus Hude, am Mittwoch an. In dem Heft würden die Ergebnisse aus drei Arbeitsgruppen einfließen. So liste beispielsweise die AG „Öffentlicher Personennahverkehr“ die Behindertenparkplätze an den Bahnhöfen im Landkreis auf oder weise auf Behindertentoiletten hin.

Der Kreisbehindertenrat traf sich am Mittwoch erstmals in neuer Zusammensetzung. Für den im Februar verstorbenen Dr. Wolfgang Götz rückte Holger Fichtner (beide Wildeshausen) nach. Den Platz von Rosemarie Rolf (Großenkneten), die aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt abgab, nahm Peter Schneidereit (Wildeshausen) ein. Mit Ausnahme von Hatten seien alle Gemeinden des Landkreises in dem achtköpfigen Gremium (siehe Kasten) vertreten. Als Geschäftsführerin fungiert die Kreisbehindertenbeauftragte Rita Rockel.

Rockel zufolge hat der Behindertenrat eine Umfrage unter allen Gemeinden in Sachen Barrierefreiheit durchgeführt. Allein die Samtgemeinde Harpstedt habe nicht geantwortet. Offenkundig gebe es nach wie vor einen Konflikt zwischen Denkmalschutz und Barrierefreiheit. So habe der Amtshof in Harpstedt noch keinen rollstuhlgerechten Zugang. „Wir meinen, dass Barrierefreiheit Vorrang vor Denkmalschutz hat“, sagte Rockel. Hier habe der Landesgesetzgeber in dem neuen „Gleichstellungsgesetz“ aber letztlich keine Klarheit geschaffen. Der Behindertenrat sei aber zuversichtlich, dass am Amtshof eine Lösung gefunden werde.

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Händeringend gesucht würden im Landkreis barrierefreie Wohnungen für Menschen mit Handicaps. „Ich könnte von jetzt auf gleich vier solcher Wohnungen vermitteln“, sagte Rockel. Sie würde sich freuen, wenn sich Vermieter bei ihr melden würden ( 04431/85473). Sperveslage sagte, er suche bereits seit zwei Jahren eine geeignete Wohnung für einen Rollstuhlfahrer. Zwar sei zum 1. Juli eine Änderung der Bauordnung in Kraft getreten, wonach bei acht Wohneinheiten mindestens eine rollstuhlgerecht sein müsse. „Wir brauchen den Wohnraum aber jetzt.“ Rockel wie Sperveslage wiesen auf entsprechende Förderprogramme bei Umbauten hin.

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Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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