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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kommune: Kein Geld für auswärtigen Sport

16.02.2016

Großenkneten Am Ende war es eine einstimmige Empfehlung im Großenkneter Schul- und Sportausschuss: Sportvereine mit eigenen und/oder gepachteten Sportanlagen in der Gemeinde bekommen jetzt auf Antrag einen Zuschuss zu den Betriebskosten. Insgesamt 15 000 Euro befinden sich dafür im Haushalt.

Dieses Geld hatten alle Fraktionen und Gruppen des Rates in einem Gemeinschaftsantrag im Herbst 2015 in den Haushalt gebracht – seinerzeit gegen den Ratschlag der Verwaltung. Gemeinsames Ziel der Politik: mehr Gleichbehandlung unter den Sportvereinen. Einige profitieren derzeit von den kostenlosen Trainingsmöglichkeiten in kommunalen Plätzen und Hallen. Andere unterhalten dagegen eigene Sportstätten, unter anderem die Schützenvereine.

Zuschuss pro Mitglied berechnet

Bis zum 1. Mai können Sportvereine in der Gemeinde Großenkneten mit eigenen und/oder gepachteten Sportanlagen einen jährlichen Zuschuss von bis zu 20 Euro je Sportler//in für ihre Betriebskosten beantragen. Maßgeblich ist die beim Kreissportbund oder einer vergleichbaren Dachorganisation gemeldete Mitgliederzahl. Der Zuschuss darf die Betriebskosten nicht übersteigen. Sie sind durch Unterlagen aus dem Vorjahr nachzuweisen. Sportvereine, die sowohl gemeindliche als auch eigene Sportanlagen nutzen, sind von der Förderung ausgeschlossen.

Ein Detail in den Kriterien sorgte gleichwohl für eine kurze, fast heftige Diskussion: die Festlegung auf Sportanlagen in der Gemeinde Großenkneten. Timm-Dierk Reise (CDU) wies auf die Tennisspieler des Ahlhorner SV hin, die dadurch aus der Förderung fielen. Schließlich könnten sie ihrem Sport im Winter nur außerhalb nachgehen. Astrid Grotelüschen (CDU) sah es genauso: „Für die Benutzung ist Geld zu zahlen.“

Erster Gemeinderat Klaus Bigalke betonte, dass der ASV, dem die Tennisspieler angehören, gemeindliche Anlage nutze und der Verein somit aus dieser Richtlinie herausfiele. Sport außerhalb der Gemeinde fördern: Das behagte anderen Ausschussmitgliedern gar nicht. „Das stimmt nicht mit der Grundidee der Förderung überein“, formulierte Hendrik Abeln (Unabhängige). „Nicht alles durcheinander“, riet Imke Haake (FDP). Es gehe darum, ein Zeichen für das Ehrenamt setzen, nicht um Sportförderung an auswärtigen Orten. So sahen es auch Arne Koopmann und Kerstin Johannes (beide SPD).

Letztlich blieb es bei der Förderung allein für Sportstätten in der Gemeinde. „Es geht doch“, atmete Ausschussvorsitzender Rudolf Wübbeler nach dem einstimmigen Votum auf.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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