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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kein Stress in der Oase

30.06.2009

So viel Besuch haben Christa und Heinz Werner Tönjes nicht alle Tage: Rund 1000 Interessierte kamen am Wochenende, um im Rahmen der Dötlinger GartenKultour durch die rund 5000 Quadratmeter große „Stauden-Oase“ in Bergedorf zu schlendern. Das waren zwar weniger als vor einem Jahr (1500), doch „wir sind sehr zufrieden“, fasste Heinz Werner Tönjes zusammen. Es habe sich bestätigt, was er auch im vorigen Jahr festgestellt habe: Am Sonnabend kämen eher die Hobbygärtner und Stauden-Liebhaber, „Leute, die sich Zeit mitbringen“. Sonntags sei die Oase verstärkt das Ausflugsziel für Familien gewesen. Unterm Strich seien es sehr angenehme, sehr zufriedene Besucher, „nie hat man Stress“. Ein Großteil sei mit dem Fahrrad gekommen, etliche zum Beispiel aus Hude oder Bookholzberg, von wo aus Dötlingen per Rad doch schon recht weit sei. Für Tönjes steht fest: Wenn die Anfrage erneut komme, „sind wir gerne wieder dabei“.

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Mit Freizeit hatte der Besuch von Christian Dürr und Ansgar Focke unter Tage nichts zu tun. Für die beiden Landtagsabgeordneten aus Ganderkesee begann mit der Fahrt ins Forschungsbergwerk Asse II erst die Arbeit. Der Liberale Dürr und der Christdemokrat Focke sitzen im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der den Umgang mit der Asse in der Vergangenheit unter die Lupe nimmt. Zwei Stunden machten sich die Politiker mit dem Präsidenten des Bundesamts für Strahlenschutz in 800 Metern Tiefe selbst ein Bild. Neue Erkenntnisse brachten sie nicht mit an die Oberfläche, aber „viele Eindrücke“. An Sommerurlaub denken die Politiker derzeit nicht: „Bis zur nächsten Sitzung am 6. August müssen die bereits vorhandenen Akten durchgearbeitet werden“, meinten beide. Nie zuvor habe ein Untersuchungsausschuss derartig viele Unterlagen angefordert.

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Über zahlreiche Besucher freuten sich auch Petra Lü-schen und Sabine Pohl (ovales Bild, v.l.), die den ersten „Dienst“ beim sommerlichen Angebot der ev.-luth. Kirchengemeinde Schönemoor für Ausflügler hatten. In den Sommerferien ist die mittelalterliche Katharinen-Kirche sonntags von 11 bis 14 Uhr geöffnet, Tische und Bänke stehen für eine Rast bereit, zur Stärkung gibt’s Kuchen und Kaffee. Zum Start boten die beiden Ehrenamtlichen Erdbeer- und Blaubeertorte an. Selbstgebacken? „Natürlich!“, meinte Sabine Pohl und tat empört: „Den Kaffee kochen wir ja auch selber.“

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Auf Kaffee und Kuchen wollten auch Radler aus Bookholzberg und umzu nicht verzichten, die am Sonnabend in die Pedale traten. Heinz Kaemena vom Orts- und Heimatverein Bookholzberg/Grüppenbühren hatte die 28 Kilometer lange Strecke ausgearbeitet. Kaemena hatte sich das Ziel gesetzt, weniger bekannte Wege zu erradeln – im Hasbruch etwa, beim Falkensteinsee, in Steinkimmen (wo auch kaffeesiert wurde) oder in Grüppenbühren.

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Während der Orts- und Heimatverein unterwegs war, ging der Schützenverein Ganderkesee „seinem“ Schießsport nach. Im Rahmen des Schützenfestes stand auch das Blockschießen an, bei dem sich Schützen aus Wohnbereichen bzw. Straßenzügen des Ortes Ganderkesee miteinander vergleichen. Dabei zeigten die Aktiven aus dem Bereich der „Langen Wand“ den anderen Blöcken wieder, was eine Harke ist: 178,3 Ringe – das bedeutete den Sieg. Auf die folgenden Plätze kamen die Blöcke „Zum Stedinger Land“ (175), „Zum Dummbäketal“ und „Im kleinen Esche“. Die besten Ergebnisse in den einzelnen Blöcken erreichten Hubert Bohlsen (30,3 Ringe; „In der Langen Wand“), Reingard Einemann (31,3; „Im kleinen Esche“), Rainer Lueßmann (29,3; „Zum Dummbäketal“), und Gisela Frerichs (31,3; „Zum Stedinger Land“).

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Ungewohnte Klänge waren am Sonntag vor der Bookholzberger Auferstehungskirche zu hören. Dudelsack-Spielerin Nina Urbach aus Osterholz-Scharmbeck, ansonsten bei der Pipes & Drums-Band „Crest of Gordon“ aktiv, überraschte dort die just vermählten Jens und Meike Sackmann mit dem Ohrwurm „Highland Cathedral“. Das war natürlich kein Zufall: Meike ist gebürtige Schottin. Dass sie und auch ihr Angetrauter Handball spielen, war vor der Kirche nicht zu übersehen: Viele Aktive der HSG Bookholzberg/Grüppenbühren bildeten ein Spalier.

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