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Bayreuth für die Baskets Oldenburg zu stark
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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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Bayreuth für die Baskets Oldenburg zu stark

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kinder müssen sich weiterhin gedulden

06.05.2017

Wildeshausen Viele Wildeshauser Eltern, die ihre Kinder unter drei Jahren zum nächsten Kindergartenjahr in einer Krippe unterbringen wollen, müssen sich weiterhin gedulden. Einstimmig hat sich der Ausschuss für Ordnung, Soziales und Familie dafür ausgesprochen, zunächst keinen Beschluss über einen Kita-Anbau oder eine Containerlösung zu fassen. Vielmehr soll die Verwaltung zur Sitzung des nicht-öffentlichen Verwaltungsausschusses (VA) im Juni „robustes Zahlenmaterial“ über Kosten und Fördermöglichkeiten vorlegen.

Vorausgegangen war ein Antrag der SPD-Fraktion, den Vera Debicki in der Sitzung am Donnerstagabend im Feuerwehrhaus Düngstrup nochmals erläuterte. Die SPD hatte sogar Container für zwei zusätzliche Krippengruppen ins Gespräch gebracht. Doch auch diese lassen sich nicht so schnell realisieren. Sie müssen geplant und genehmigt werden, wie Fachbereichsleiterin Rita Manietta erläuterte. Zudem fehle Personal für die Betreuung der Kinder.

28 Kinder unversorgt

32 Krippenkinder sind aktuell nicht versorgt (Stand: 28. April). 28 Kinder benötigen einen Platz zum 1. August, drei Kinder zum Jahresbeginn 2018 und ein Kind erst zum 1. August 2018. Somit würden mindestens zwei neue Krippengruppen benötigt. Manietta zufolge nutzen derzeit 24 Kinder von auswärts eine Krippe in Wildeshausen. Deutlich entspannt habe sich die Situation in den Kindertagesstätten. „Dort haben wir in den verschiedenen Einrichtungen 28 freie Plätze mit unterschiedlichen Betreuungszeiten“, sagte Manietta.

Seit langem hegt der heilpädagogische Kindergarten „Farbenfroh“ am Lehmkuhlenweg Umbaupläne. Erwin Drefs vom Träger, der „Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg“, skizzierte die Planung, die bereits mit dem Jugendamt abgestimmt wurde. Danach könnte eine Gruppe für 15 Krippenkinder eingerichtet werden. Zum Sommer sei das aber kaum möglich, so Drefs. Er müsse den Wildeshauser Ratsbeschluss abwarten. Auch Handwerker seien schwer zu bekommen. Die Lebenshilfe geht von einer Kaltmiete von 15 000 Euro für die Stadt aus.

Restrisiko bei Förderung

Eine weitere Krippengruppe soll (wie berichtet) am evangelischen Kindergarten „Sternschnuppe“ entstehen. Dafür stehen im Haushalt der Stadt 350 000 Euro bereit. Gut 200 000 Euro soll der Träger beisteuern. Manietta wies darauf hin, dass das Land Niedersachsen die Förderrichtlinie noch nicht geändert habe. Es gebe ein „Restrisiko“. Sollte die Förderung von 12 000 auf 9500 Euro pro Platz gesenkt werden, wie im alten, inzwischen verworfenen Entwurf geplant, müsste die Stadt weitere 37 500 Euro finanzieren.

„Uns läuft die Zeit weg“, meinte Ratsmitglied Stefan Brors (CDU) stellvertretend für alle Ausschussmitglieder. Eigentlich hätten die Maurer bei der „Sternschnuppe“ die Kelle schon längst in der Hand haben müssen. Er riet, auch Alternativen bei anderen Kitas zu prüfen. Auf Nachfrage Debickis stellte die Verwaltung klar, dass auch eine Containerlösung bis zum 1. August nicht möglich sei. Die Mobilbauten müssten genehmigt werden. „Wir würden gern auf Container verzichten“, stellte Günter Lübke für die CDU klar. „Robustes Zahlenmaterial“ mahnte Hermann Hitz (UWG) an. Dies soll im VA vorliegen. Der Fachausschuss verzichtete daher auf eine Beschlussempfehlung.

Der Ausschuss befasste sich zudem mit den zwischen Stadt und evangelisch-lutherischer Kirchengemeinde abgeschlossenen Verträgen für die Kitas „Sternschnuppe“ und „Schatzinsel“. Die Eigenleistung der Kirche soll nach einem Beschluss der Synode künftig auf der Grundlage von Pauschalen ermittelt werden. Die Stadt geht von einem erhöhten Betriebskostenzuschuss von mindestens 11 500 Euro im ersten Jahr aus. Auf Antrag der CDU sprach sich der Ausschuss einstimmig dafür aus, dass die Verwaltung die Finanzierungskosten bei einer Übernahme der Kitas in freier Trägerschaft ermittelt.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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