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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Notfalls auch für die eigene Partei unbequem

07.10.2017

Kirchhatten Axel Brammer (62, SPD) kandidiert im Wahlkreis 64 erneut für den Landtag in Hannover. Der Kirchhatter gehört seit 2008 dem niedersächsischen Parlament an: In der ersten Legislaturperiode arbeitete er im Kultusausschuss, wo er sich erfolgreich für die Einführung der dritten Krippenkräfte einsetzte; in der zweiten Periode im Umwelt- und Petitionsausschuss.

Der gelernte Drucker ist freigestellt. „Mit dem Landtagswahlergebnis 2008 fiel die Entscheidung, dass mein ursprüngliches Hobby, die Politik, jetzt meine Arbeit ist. Diese Arbeit mache ich sehr gerne.“

SPD-Mitglied ist der Kirchhatter bereits seit 1987. 1991 wurde er erstmals in den Gemeinderat gewählt – und seitdem bei jeder Kommunalwahl von den Wählern bestätigt. Seit 1996 engagiert er sich für seine Partei zusätzlich im Kreistag (Schwerpunkte: Jugendhilfe und Umwelt). In der SPD ist er außerdem Unterbezirksvorsitzender und Mitglied des Bezirksvorstandes.

Axel Brammers Ziele, für die er sich konsequent einsetzt, sind z. B. der Arten- und Gewässerschutz. Dafür nehme er es auch in Kauf, manchmal für seine eigene Partei unbequem zu sein, sagt er.

Als Listenplatz für die Landtagswahl ist jedenfalls nur Platz 45 herausgekommen. Brammer wird seinen Wahlkreis direkt gewinnen müssen, um ein drittes Mal in den Landtag zu kommen. „Alles ist möglich“, sagt er. Zu Hause beschäftigt sich Brammer mit Vorliebe in seinem Garten. „Das Zeitfenster eines Abgeordneten ist allerdings für private Dinge sehr klein, wenn man seinen Auftrag ernst nimmt“, räumt er ein.

Meine drei Ziele für meinen Wahlkreis

Natur und Umwelt:Ich setze mich weiter ein für einen anständigen Umgang mit unserer Natur zum Erhalt der Artenvielfalt und Verbesserung der Qualität von Grund-, aber auch Oberflächengewässern im Landkreis Oldenburg.

Bildung: Beste Bildungsangebote, die bereits in den Kindertagesstätten beginnen.

Verkehr und Mobilität: Wir brauchen einen guten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Dabei sind die Ortschaften in einem ohnehin schon gut aufgestellten Landkreis Oldenburg, insbesondere beim Schulbusverkehr, noch besser zu vernetzen.

Hier hat meine Partei Unrecht

Meine Partei war nicht immer optimal aufgestellt. Allerdings findet jede Position ihre Berechtigung. Ich möchte, dass Renten zukünftig wieder jenseits von 50 Prozent liegen müssen, nämlich deutlich darüber.

Es kann nicht sein, dass abhängig Beschäftigte nach einem teilweise harten Arbeitsleben anschließend noch zum Sozialamt gehen müssen. Bei den Rüstungsbeschränkungen und der Friedenspolitik würde ich mir ebenfalls eine deutlich härtere Gangart meiner Partei wünschen. Das gilt auch für den Umweltschutz. Dafür setze ich mich seit Jahren ein.

So werbe ich um Stimmen

Neben den klassischen Methoden, Plakate, Flyer, Parteizeitungen, Zeitungsanzeigen, Stände und persönlichen Kontakt, kann ich auf meine Erfahrung aus den letzten zwei Legislaturperioden verweisen.

Ich freue mich riesig über eine breite Unterstützung der Mitglieder innerhalb der SPD im Landkreis Oldenburg.

Die Arbeitsgemeinschaften 60plus, die AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) und auch die Jusos entwickeln Aktivitäten, mit denen ich nicht gerechnet habe. Eine ehrenamtliche Unterstützung in dem Ausmaß ist nicht selbstverständlich, ich bin dafür sehr dankbar.

Am wichtigsten sind jedoch: Klare Aussagen!

Dafür sollte das Land kein Geld mehr ausgeben

Das Land Niedersachsen ist in der vergangenen Legislaturperiode sehr sorgsam mit den Finanzen umgegangen. Das erklärt auch, dass es im Jahr 2017 das erste Mal in seiner Geschichte keine Neuverschuldung gegeben hat.

Wünschenswert wäre es allerdings, wenn wir über Landesinitiativen eine starke Dezimierung unserer bundesdeutschen Rüstung vorantreiben könnten.

Ich meine: Die eingesparten Gelder wären im Bereich unserer Renten- und Bildungspolitik besser aufgehoben.

Mein Traumjob in der Landesregierung

Meinen Traumjob im Parlament (des Niedersächsischen Landtags) habe ich in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich ausgeübt. Meine derzeitigen Aufgaben in der Landtagsfraktion für das Petitionswesen und für den Naturschutz möchte ich weiterhin zuverlässig wahrnehmen.

Jede weitere Aufgabe würde ein gute Arbeit für meinen Wahlkreis einschränken. Dafür wird ein Abgeordneter nicht gewählt.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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